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Region investiert zwei Millionen Euro

Schullandheim Riepenburg erhält Multifunktionshaus

GROSS BERKEL. Für insgesamt knapp zwei Millionen Euro bekommt das Schullandheim Riepenburg der Region Hannover ein neues Multifunktionsgebäude. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport der Region einstimmig beschlossen. Dem Schullandheim, das jährlich rund 10 000 Übernachtungen zählt, fehlten bisher multifunktional einsetzbare Räume für Schlecht-Wetter-Aktivitäten.

veröffentlicht am 06.12.2017 um 19:16 Uhr

Das Schullandheim Riepenburg soll um einen Neubau erweitert werden. Foto: Wal/Archiv

„Ziel ist es, einen attraktiven Aufenthalt auch unter ungünstigen Wetterbedingungen anbieten zu können“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. Das beinhalte Aktivitäten wie Basteln, gemeinsames Backen, Werken, Sport und Bewegung. Aber auch die Orientierung hin zu Seminar- und Fortbildungsgruppen werde mit dem neuen Angebot abgebildet, denn bisher fehlten große und moderne Seminarräume. „Das Schullandheim Riepenburg ist durch seine Lage direkt am Waldrand im Naturschutzgebiet besonders in den Sommermonaten beliebt. Mit der Möglichkeit, bald auch im Herbst und Winter moderne Fortbildungsräume für Schulklassen und Lehrkräfte anbieten zu können, hoffen wir auf eine gleichmäßigere Belegungsverteilung über das gesamte Jahr hinweg“, sagt Dorothée Rhiemeier, seit Dezember neue Leiterin des Fachbereichs Schulen der Region.

Der Neubau mit einer Gesamtgrundfläche von rund 420 Quadratmetern bietet auf zwei Etagen mehrere multifunktional einsetzbare Räume. Herzstück ist ein großer Mehrzweckraum im Erdgeschoss, der von Gruppen mit bis zu 75 Personen genutzt werden kann – inklusive Bühnenbereich mit Funktionsnischen für Teeküche und Materialien. Im Untergeschoss ist ein zweiter Multifunktionsraum geplant, der eine parallele Nutzung kleinerer Gruppen durch eine Trennung ermöglicht. Alle Bereiche des Neubaus sind barrierefrei zu erreichen. Da im Zuge der Bauarbeiten die Außenanlagen etwas erhöht werden müssen, soll zudem in einem der Bestandsgebäude eine barrierefreie Übernachtungsmöglichkeit geschaffen werden, die es bisher nicht gab. Der Neubau wird im Süden zwischen den bestehenden beiden Gebäuden errichtet, was die derzeit separierten Gebäude wieder stärker in Beziehung zueinander setzt. Ein offener, überdachter Wandelgang auf der Nordseite dient als witterungsgeschützte Verbindung zwischen den Bestandshäusern und dem Neubau. Neu angelegte Außenanlagen mit Terrassenflächen, Sitzmöglichkeiten und Grillstation laden bei wärmeren Temperaturen zum Essen, Feiern und Lernen im Freien ein. Der Neubau wird im Passivhausstandard verwirklicht. Dem Bauvorhaben muss die Regionsversammlung zustimmen. Geplanter Baubeginn wäre dann im Sommer 2018; die Regionsverwaltung rechnet zurzeit mit einer Bauzeit von rund anderthalb Jahren.

red

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