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Gemeinsamer Antrag zum Bildungshauskonzept: SPD, CDU und Grüne auf Kreis- und Gemeindeebene

Schulkonzept gewinnt Zeit

Emmerthal. Nach vielen politischen Querelen um die Johann-Comenius-Schule mutet diese parteiübergreifende Initiative wie ein Paukenschlag an: Opposition und Mehrheitsgruppen im Kreistag und Emmerthaler Gemeinderat haben einen gemeinsamen Antrag zum Bildungshauskonzept gestellt.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 12:45 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Der Landkreis und die Gemeinde werden beauftragt, jeweils 50 000 Euro Planungskosten (mit Sperrvermerk) für die Umsetzung des Bildungshauskonzeptes in den Haushalt 2016 einzustellen.

Dem Vernehmen nach hatten Rolf Keller (CDU in Rat und Kreistag) und der grüne Kreistagsabgeordnete Dr. Wilhelm Koops, Pädagoge aus Salzhemmendorf, hinter den Kulissen für eine Einigung geworben. Dazu fand ein gemeinsames Gespräch unter Beteiligung von Landkreis, Gemeinde, Politik und Schulleitungen in Emmerthal statt. Hierbei wurde vereinbart, dass die Schulleitungen gemeinsam mit Kollegium sowie Eltern- und Schülervertretungen einen Konzeptentwurf erarbeiten, aus dem der zukünftige Raumbedarf ermittelt werden kann. Damit für weitere Schritte Gelder zur Verfügung stehen, sollen die beantragten Planungskosten bereits im Haushalt 2016 eingestellt werden. Beide Gruppen beziehungsweise Fraktionen haben sich bereiterklärt, ihre bereits gestellten Anträge, mit denen Gelder für die Schule auf Kreis- und Gemeindeebene locker gemacht werden sollten, auszusetzen und auf Beratungen darüber in den Gremien zu verzichten. Der aktuelle Antrag, der am Dienstag im Finanzausschuss des Kreistages bekannt wurde, ist unterzeichnet von Ulrich Watermann (Gruppensprecher SPD/Grüne Kreis), Ruth Leunig (Gruppensprecherin SPD/Grüne Gemeinde), Hans-Ulrich Siegmund (Fraktionsvorsitzender CDU Kreis) und Rudolf Welzhofer (Gruppensprecher CDU/FWE Gemeinde). Für den Emmerthaler Christdemokraten Keller ist dies „der richtige Weg, um den Schulen deutlich zu machen, dass es vorangeht“. Sein Dank galt besonders Koops von den Grünen, mit dem er auf Kreis- und Gemeindeebene die Gespräche mit dem nun erzielten Konsens habe voranbringen können. „Koops und ich wollten die Befriedung bei diesem Thema erreichen“, sagt Keller. Nun hätten die Schulen die Ruhe und Sicherheit, bis zu den Sommerferien ein Konzept zu erarbeiten. Das Ergebnis würdigt auch Sozialdemokratin Ruth Leunig. Sie zeigt sich erleichtert, dass nun ohne „ständigen politischen Druck“ am Bildungshauskonzept gearbeitet werden könne. Sie verwies darauf, dass eigentlich in der Vergangenheit alle Parteien nie weit auseinandergelegen hätten. „Da war aber immer ein gewisses Misstrauen“, sagt Leunig. „Auf beiden Seiten.“



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