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Grossmann mahnt auf SPD-Jahresversammlung zur Ruhe und warnt vor neuen finanziellen Begehrlichkeiten

„Schulen im Wahlkampf nicht in die Öffentlichkeit ziehen“

Emmerthal. Ganz im Zeichen des kommenden Kommunalwahlkampfes und der Diskussion über den Zustrom von Flüchtlingen stand die Jahresversammlung der Emmerthaler SPD im Dorfladen in Grohnde. Bürgermeister Andreas Grossmann, die Fraktionsvorsitzende Ruth Leunig und der Ortsvereinsvorsitzende Dominik Petters appellierten an die Mitglieder, vor allem für eine Verjüngung der Kandidatenlisten zu sorgen und darum zu kämpfen, dass die knappe Mehrheit von SPD und Grünen bei den Kommunalwahlen im September im Gemeinderat von Emmerthal zumindest gehalten, besser aber noch ausgebaut werde.

veröffentlicht am 08.02.2016 um 18:59 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Grossmann warnte in seinem Grußwort vor neuen finanziellen Begehrlichkeiten. Die Tatsache, dass die Gemeinde durch Gewerbesteuernachzahlungen derzeit ohne Defizit auskomme, dürfe kein Grund sein, jetzt – wie von CDU und FWE gefordert – Ausgaben in Höhe von 3,5 Millionen Euro für das geplante Bildungshaus aus Grundschule und Johann-Comenius-Schule zu verlangen. Ebenso wie Grossmann betonte auch Ruth Leunig, dass die Gemeinde mit beiden Schulen auf einem guten Weg sei. „Wir sollten das Kollegium jetzt in Ruhe an dem neuen Schulkonzept arbeiten lassen“, betonte Leunig, „und die Schulen im Wahlkampf nicht in die Öffentlichkeit ziehen.“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann bezeichnete in seinem Grußwort die Schutz suchenden Flüchtlinge auch als eine Chance, dem demografischen Wandel zu begegnen. „Mit ihnen kommen wir weg von der Diskussion über eine Überalterung. Stattdessen müssen wir uns jetzt um mehr Wohnraum, neue Kitaplätze und die richtige Ausstattung der Schulen kümmern“, betonte Watermann, der einräumte, dass Landrat Tjark Bartels ein Mann der schnellen Entschlüsse sei, dem auch die SPD-Fraktion im Kreistag manchmal nicht leicht folgen könne.

Mit großem Interesse folgten die SPD-Mitglieder einem Vortrag von Wilfried Binder, dem Leiter des Familienerstaufnahmelagers in der Linsingen-Kaserne, der im Detail die Arbeit dort schilderte und viel Lob für die Mitarbeit der Flüchtlinge in der Kaserne äußerte.

Die Grundschule ist Teil des Bildungshauses – Grossmann mahnt, das Kollegium in Ruhe am neuen Konzept arbeiten zu lassen.

Archiv/Dana



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