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Arbeiten sollen ab Herbst beginnen/ Besitzer hofft auf Bundeszuschüsse

Schloss Hämelschenburg muss saniert werden

Hämelschenburg. Gerade in die Saison gestartet, stehen am Schloss Hämelschenburg schon erste Sanierungen an. Die Steinornamente, die das prächtige Bauwerk schmücken und für die Weserrenaissance typisch sind, müssen instand gesetzt werden. Die Sanierung soll im Herbst beginnen.

veröffentlicht am 03.04.2016 um 18:30 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

von Karen Klages
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Hämelschenburg. Gerade in die Saison gestartet, stehen am Schloss Hämelschenburg schon erste Sanierungen an. Die Steinornamente, die das prächtige Bauwerk schmücken und für die Weserrenaissance typisch sind, müssen instandgesetzt werden. „Beschädigt sind vor allem die Eisenarmierungen durch Rost“, erklärt Schlossbesitzer Lippold von Klencke. Der Wesersandstein aus Obernkirchen, der in dem Schloss verbaut ist, sei sehr beständig – dennoch sprenge der Rost in den Eisenarmierungen die Steine. Da helfen auch dauerhafte Instandsetzungen des Schlosses nicht. Das seien Verschleißerscheinungen.

Um die Sanierung, die – so hofft von Klencke – im Herbst zum Ende der Saison beginnen soll, finanziell zu stemmen, ist der Schlossbesitzer auf einen Zuschuss aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes angewiesen. Dieser sei bereits beantragt worden; allerdings „noch nicht gesichert“, wie von Klencke betont. Doch mit dem Zuschuss in Höhe von 165 000 Euro, der „dringend benötigt wird“, steht und fällt das Sanierungsvorhaben. „Der Zuschuss ist wichtig, sonst wird es ganz schlimm“, erklärt der Schlossbesitzer. Zwar könne die Sanierung auch noch um ein Jahr verschoben werden („Es ist ja nicht wie bei einem gebrochenen Bein, dass wir unverzüglich handeln müssen“), dennoch: Je eher, desto besser, findet von Klencke. Zumal die Sanierung genau in das Förderprogramm des Bundes passe. „Es ist genau das, was wir brauchen. Ich kann nur hoffen, dass wir in das Programm reinkommen.“ Die Schäden an den Steinornamenten seien „jetzt erst aufgetreten“; von Klencke hat sich aber schon mit dem Landkreis und dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt. Die Sanierungsmaßnahme soll in fünf Bauabschnitten erfolgen. Das komplette Schloss muss dazu eingerüstet werden. Mit dem erfahrenen Architekten Dr. Norbert Bergmann aus Pfaffenhofen weiß von Klencke einen Experten für solche Projekte an seiner Seite. Auch an der Kirche in Bückeburg seien bereits ähnliche Schäden aufgetreten, die von Klencke sich angesehen hat. Da die Planungen für die Sanierung schon weit vorangeschritten sind und der Schlossbesitzer sich mit den Behörden bereits abgestimmt hat, bestehe schon eine „gewisse Wahrscheinlichkeit, dass wir die Fördermittel bekommen“, so von Klencke. Die Erträge aus den Führungen und Veranstaltungen tragen zwar auch zur Sanierung bei, reichen für diese Maßnahme aber bei Weitem nicht aus.

INFO: Höhepunkte des Veranstaltungsjahres

Besondere Veranstaltungen sind am 22. Mai die Fohlenschau des Trakehner Gestüts Langels, am 30. und 31. Juli zwei Lese- und Musikveranstaltungen des Literaturbüros „Wege durch das Land“, am 3. September ein Konzert des Hamelner Chores TonArt und am 18. September das Konzert „Rund um die Welt“ des Vokalkreises Hameln und des Chores Chorisma Hameln. Vom 25. - 27. November findet wieder der überregional bekannte Adventsmarkt mit vielen kreativen Ständen, vorweihnachtlicher Musik und der stimmungsvollen Beleuchtung statt.

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  • Hämelschenburg, Foto: Dana


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