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Vorstand der Werbegemeinschaft führt Gespräche mit Hessisch Oldendorfer Stadtmanager

Schlichtes Konzept

Aerzen. Der Vorstand der Werbegemeinschaft Aerzen und Groß Berkel führt Gespräche mit Stefan Schlichte, der auch in Hessisch Oldendorf für das Stadtmarketing zuständig ist. „Das Beispiel macht Mut“, sagt Vorsitzende Annegret Lorenz über die Aktivitäten im Nachbarort. „Wir hoffen, dass wir unsere Mitglieder davon überzeugen können, unsere Arbeit professionell begleiten zu lassen“, sagt sie über die Werbegemeinschaft, in der sich Fachhändler, Gastronomie, Handwerk und Dienstleister organisiert haben.

veröffentlicht am 01.10.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:21 Uhr

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Lorenz, selbst Geschäftsfrau, sieht in Aerzen mit Ausnahme des Lebensmitteleinzelhandels eine breitgefächerte und kompetente Basis, auf „der es sich lohnt, aufzubauen“. Vorrangig gehe es um den nächsten Handwerkermarkt mit Gewerbeschau im nächsten Sommer. Die zweitägige Großveranstaltung, die im Laufe der Jahre ein wenig von ihrem Ursprung verloren hat, ist kaum noch für die Mitglieder der Werbegemeinschaft nebenbei in Eigenregie zu organisieren. In der Vorstandsitzung habe Schlichte bereits erste Ideen vorgestellt, wie das Image der Gewerbeschau verbessert werden und der Markt wieder mehr von seinem ursprünglichen Charakter erhalten könnte, berichtet Lorenz.

„Ich unterstütze die Planungen, klar“, sagt Bürgermeister Bernhard Wagner, der sich in die Vorgespräche mit eingeschaltet hat. Zunächst gelte es sich kundig zu machen, wie diese Themen andernorts geregelt würden. Deshalb habe er ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Werberings in Hessisch Oldendorf, Jochen Huch, vermittelt, der auf der nächsten Vorstandssitzung der Werbegemeinschaft – laut Lorenz voraussichtlich am 22. Oktober – über seine Erfahrungen berichtet. Wagner hält es aus Sicht der Gemeinde für wichtig, die Situation des Handels, Handwerks und Dienstleistungssektors zu verbessern – auch wenn dieses mit Kosten verbunden sei. „Das ist Wirtschaftsförderung“, meint der Bürgermeister. Zuvor wolle er die weitere Entwicklung bei der Werbegemeinschaft abwarten. „Dann gehe ich mit diesem Thema in die Politik“, kündigt Wagner an – „die muss dann entscheiden.“

Wie weit die Aufgaben einer professionellen Begleitung der heimischen Wirtschaft letztendlich gehen könnten, bleibt offen. Die Situation besonders in der Osterstraße als Durchgangsstraße mit den Leerständen liege ihr am Herzen, berichtet Annegret Lorenz. Besonders wenn die Straße demnächst durch die Ortsumgehung vom Verkehr entlastet werde, müssten Möglichkeiten geprüft werden, den Kernort wiederzubeleben. Zwar habe Schlichte nicht zu große Hoffnungen gemacht, dass sich schnell etwas ändern könnte. Aber, so Lorenz: Mit einigen Ideen könnte zumindest die Lage verbessert werden. „Er ist mit der Situation in Aerzen sehr vertraut“, sagt die Vorsitzende.

Gleichzeitig erhofft sie sich wieder mehr Aktivitäten für die Werbegemeinschaft – und einen geordneten Übergang an der Spitze. Sie hat nämlich schon längst angekündigt, dass sie für das Amt der Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung stehe. „Für den neuen Vorstand soll es dann zumindest eine Perspektive geben“, meint Annegret Lorenz. Bei der Mitgliederversammlung am 30. Oktober wird Stefan Schlichte, der früher auch in Hameln für das Stadtmarketing zuständig war, noch einmal einem größeren Interessentenkreis seine Überlegungen vorstellen. cb



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