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Schimmel? Notfallplan für Kita in Hajen

Emmerthal. Wegen eines möglichen Schimmelpilzbefalls in der Kindertagesstätte Hajen hat Bürgermeister Andreas Grossmann gestern die Erziehungsberechtigten mit einem Brief informiert. Eine Bestätigung für den Befall gibt es danach noch nicht. Hinter einem Geschirrspüler waren aber auf einer Fläche von etwa einem Quadratmeter schwarze Flecken entdeckt worden. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Hameln und dem Bremer Umweltinstitut hat die Gemeindeverwaltung die nächsten Schritte eingeleitet. Der Wandbereich soll bis auf das Mauerwerk sofort saniert, anschließend eine fachkundige Reinigung des Inventars und der Möbel durchgeführt werden. Wegen der Weihnachtspause findet der Betrieb in der Kindertagesstätte ohnehin eingeschränkt statt. Die Gemeinde empfiehlt zusammen mit Kita-Leiterin Annegret Geißler den Erziehungsberechtigten, die Kinder am 2. und 3. Januar möglichst nicht in die Einrichtung zu geben. Wer dann aber einen Betreuungsplatz benötigt, für den ist in der DRK-Kindertagesstätte Esperde eine Notgruppe eingerichtet. Sollte bis zum 3. Januar die Sanierung nicht abgeschlossen sein, soll nach Mitteilung der Gemeinde kurzfristig ein Ausweichquartier eingerichtet werden; voraussichtlich in der Woche nach dem 6. Januar werde ein Elternabend stattfinden. Einen wesentlich schlimmeren Schimmelbefall hatte es vor mehreren Jahren in der Einrichtung gegeben, der im Keller festgestellt worden war. Umfangreiche Sanierungsarbeiten mit Kosten weit über 100 000 Euro waren damals notwendig. Die Kindertagesstätte war acht Monate in der Grundschule Börry untergebracht, bevor sie im März 2008 zurückkehren konnte. Einen derartig hohen Aufwand erwartet der Bürgermeister diesmal nicht. Schimmelbildung könne auch in einem Neubau auftreten, wenn ein gefährdeter Bereich nicht ausreichend belüftet werde, meinte er. cb

veröffentlicht am 21.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:41 Uhr



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