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Probleme mit Feuchtigkeit im Dorfgemeinschaftsraum / Bremer Umweltinstitut legt Messergebnisse vor

Schimmel – einige Welseder meiden Treffpunkt

WELSEDE. Den Dorfgemeinschaftsraum im Feuerwehrhaus in Welsede haben zuletzt einige Nutzer gemieden – die Luft dort kam ihnen nicht geheuer vor. Nun ist es offiziell belegt vom Bremer Umweltinstitut: Die Experten haben eine erhöhte Belastung verschiedener Schimmelpilze und Sporen nachgewiesen.

veröffentlicht am 20.08.2017 um 14:39 Uhr
aktualisiert am 20.08.2017 um 15:30 Uhr

Vor einigen Jahren gab es einen erheblichen Wasserschaden im Feuerwehrhaus, nachdem Leitungen geplatzt waren, nun gibt es erneut Probleme mit einem feuchten Raum. Foto: cb
Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Darüber informierte Ortsbürgermeister Helmut Brinkmann den zuständigen Fachausschuss der Gemeinde. Zwar müsse der Raum nicht gesperrt, dennoch aber die Ursache eindringender Feuchtigkeit beseitigt werden.

Jede Art von Schimmelbefall „beeinträchtigt die Gesundheit“, meinte Brinkmann. Die Quelle müsse gefunden werden. Der Ortsbürgermeister verwies darauf, dass die Gemeinde bereits tätig geworden sei, der Raum entfeuchtet werde. „Die Verwaltung arbeitet daran“, sagte auch Bürgermeister Andreas Grossmann. Sobald Ergebnisse für mögliche Investitionen feststehen würden, werde die Politik einbezogen.

Besonders ärgerlich für die Welseder, wie Brinkmann erläuterte: Es sei noch nicht lange her, dass die Einwohner – unter ihnen auch der Musikzug – ausweichen hätten müssen. Ende 2009 hatte es bekanntlich einen erheblichen Wasserschaden in dem Gebäude gegeben. Die Musiker wichen in den Saal des Deutschen Hauses aus. Länger als gedacht: Im November konnte dann der neue Dorfgemeinschaftsraum in dem mit EU-Geldern umgebauten Gebäude eingeweiht werden. Nutzer seien neben dem Musikzug das DRK und der Angelverein, der Feuerwehr nutze ihn, außerdem würde dort der Ortsrat manchmal tagen. Stark betroffen sei der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr. Empfindliche Musiker könnten nicht mehr zu den Proben kommen, weil sie starke gesundheitliche Probleme hätten, wenn sie sich in den Räumen aufhalten würden, heißt es dazu auch in einem gemeinsamen Papier der Gruppe aus SPD und Grünen im Gemeinderat. Darin sprechen sie sich dafür aus, den Schimmelpilz zu beseitigen sowie die eindringende Feuchtigkeit zu lokalisieren und endgültig abzustellen.



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