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„Zu nahe an der Leitplanke“ montiert: Zukunftswerkstatt muss Schild umsetzen

Schildbürgerstreich am Ortseingang

GELLERSEN. Irreführende – oder wenig bekannte – Regelungen sind nicht selten der Grund für bürokratische Amtspossen, die in der Bevölkerung für Kopfschütteln sorgen. So geschehen auch in Gellersen, wo jüngst eines der beiden neuen Begrüßungsschilder von so einem Schildbürgerstreich betroffen war.

veröffentlicht am 01.11.2017 um 19:33 Uhr

Ortsbürgermeister Dr. Thomas Forche und Klaus Nagel (v. li.) monierten im Frühjahr die neuen Begrüßungsschilder an den beiden Ortseingängen von Gellersen. Eines der beiden musste später noch einmal versetzt werden. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Natürlich hatte es die Zukunftswerkstatt-Initiative im Vorfeld nicht versäumt, eine Genehmigung bei der Gemeinde einzuholen, bevor die Löcher für die Fundamente der plakativen Grüße an den beiden Ortseingängen gegraben, mit Beton gefüllt und die Schilder anschließend montiert wurden. Doch schon kurz nach der Fertigstellung wurde seitens des für die Kreisstraße zuständigen Amtes festgestellt, dass am oberen Ortseingang zu dicht an der Leitplanke gebaut wurde. Dies war allerdings nicht zu vermeiden, weil sich zwei Meter hinter der Leitplanke ein Bach befindet und sich ein Pfosten schon in der Grabenböschung befand. Mindestabstände hinter Leitplanken innerhalb des Ortes waren bis dahin nicht bekannt gewesen.

Also mussten die Ehrenamtlichen noch einmal anpacken und das Schild 100 Meter Richtung Ortsmitte versetzen, da sich erst hier der Abstand zwischen Bachlauf und Leitplanke vergrößert.

Überhaupt: Viel haben die Ehrenamtlichen mit breiter Unterstützung aus dem Ort in den vergangenen Monaten in Eigeninitiative in Bewegung gesetzt. So wird es beispielsweise für das kommende Jahr erstmals einen bebilderten Gellersen-Tisch-Kalender zum Aufstellen geben, der bereits jetzt beim Dorffrühstück vorgestellt worden ist.

Darüber hinaus wird für aktuelle Ortsratsthemen wie die Erneuerung und gegebenenfalls auch die Umsetzung des abgängigen Glockenturms, eine Tempo-30-Regelung für die Nebenstraßen sowie anstehende Mängelbeseitigungen eine Bürgerversammlung einberufen, wie Aerzens Ortsbürgermeister Dr. Thomas Forche erklärt.

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