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Fördergelder kamen von EU und Landeskirche

Sanierung der Schlosskirche in Hämelschenburg beendet

HÄMELSCHENBURG. Die St. Marienkirche in Hämelschenburg erstrahlt in neuem Glanz. Am Sonntag wurde sie mit einem Dankgottesdienst auf dem Hof des Schlosses frisch renoviert der Gemeinde übergeben.

veröffentlicht am 10.06.2019 um 17:50 Uhr

Die frischrenovierte St. Marien Kirche in Hämelschenburg. Foto: wft
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Autor

Wolfhard F. Truchseß Reporter
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210 000 Euro hatten die EU und die evangelische Landeskirche zu gleichen Teilen für die Sanierung der Außenwände, die teilweise Erneuerung der Stützpfeiler, der Regenrinnen und Fallrohre sowie einer Erneuerung der Blitzschutzanlage an Fördermitteln bereitgestellt. Kirchenvorstand Dr. Hans-Detlev von Stietencron zeigte sich hoch erfreut, dass die Fördergelder für die Arbeiten nicht vollständig hätten in Anspruch genommen werden müssen.

Von großem Vorteil sei es für die Sanierungsarbeiten an der Straßenseite gewesen, dass wegen der Brückenbauarbeiten in Amelgatzen kaum noch Verkehr an der Kirche vorbeigeflossen sei. „Das hat die Arbeiten wesentlich beschleunigt, weil die Fahrbahn zeitweise halbseitig gesperrt werden konnte“, berichtete von Stietencron den Besuchern des Dankgottesdienstes. Jetzt stehe die Kirche wieder so da, wie sie im Jahr 1563 von Ludolf Klencke als erste freistehende evangelische Kirche weltweit gebaut und eingeweiht worden sei.

Stolz sei er auch darauf, wie viele Menschen sich für die Sanierung der Kirche eingesetzt hätten. Ein besonderer Dank galt dabei Bauingenieur Werner Friebe, der sich intensiv um die Bauarbeiten gekümmert habe. Friebe erläuterte interessierten Gästen im Anschluss an den Gottesdienst während einer Führung die Arbeiten im Detail und schilderte, wie schwierig es gewesen sei, die teilweise bröckelnden Bruchsteine durch geeignetes Material zu ersetzen. Die Schäden an der Straßenseite waren vor allem durch Spritz- und Salzwasser, aber vor allem auch durch die Erschütterungen des Schwerlastverkehrs entstanden.



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