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16-Jähriger auf „Pocket Bike“ unterwegs / Er hat sich strafbar gemacht

Rote Kelle für das Mini-Moped

Aerzen (ube). Da staunten die Verkehrsfahnder der Verfügungseinheit nicht schlecht – kam ihnen doch auf der Grohnder Straße ein „großer Junge“ auf einem winzigen Taschen-Motorrad entgegen. Die Spezialisten stoppten den 16-Jährigen aus Emmerthal, denn er war mit einem nicht zugelassenen „Pocket Dirt Bike“ unterwegs. Das bedeutet: Der Jugendliche hat eine Straftat begangen.

veröffentlicht am 29.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:41 Uhr

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Nach deutschem Recht unterliegen alle Kraftfahrzeuge, die schneller als sechs Stundenkilomter fahren können, grundsätzlich der Zulassungspflicht. Es gibt zwar Kraftfahrzeuge, die von einem formellen Zulassungsverfahren ausgenommen sind. Für diese benötigt man jedoch eine Betriebserlaubnis, einen gültigen Versicherungsvertrag und ein Versicherungskennzeichen. Hersteller der Mini-Motorräder (Pocket Bikes) können beim Verkauf der Fahrzeuge keine Betriebserlaubnis beifügen, weil diese nicht den Bau- und Betriebsvorschriften der Straßenverkehrszulassungsordnung entsprechen.

Der Jugendliche hätte ohnehin im Besitz der Fahrerlaubnis A sein müssen. Da dieser aber keinen Führerschein besitzt, ermittelt die Polizeiinspektion Hameln nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

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