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Nach monatelangen Vorbereitungen: Premiere im Jubiläumsjahr des VfR

Robin Hood auf Rollen – eine Herausforderung für 60 Läufer

Aerzen. Verschiedene Balladen über die heldenhaften Taten Robin Hoods waren bereits seit dem 13. Jahrhunderts in England verbreitet. Im 18. Jahrhundert wurde die erste Robin-Hood-Oper komponiert. Film und Fernsehen prägten 200 Jahre später das Bild vom Rächer der Armen. 2005 eroberte das Heldenepos das Bremer Musicaltheater unter dem Titel „Robin Hood – Für Liebe und Gerechtigkeit“. Nun hat sich der Verein für Rollsport (VfR) Aerzen dem Stoff um den Helden vom Sherwood Forest angenommen, daraus ein Rollkunstlauf-Musical gemacht und seine Läufer in die Fußstapfen so bekannter Darsteller wie Douglas Fairbanks, Errol Flynn, Sean Connery, Kevin Costner und Russell Crowe schlüpfen lassen. Eine echte Herausforderung, die die rund 60 Läufer im Alter von drei bis 46 Jahren mit Bravour meisterten.

veröffentlicht am 16.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

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Um auch im 25. Jubiläumsjahr des VfR Aerzen das Rollkunstlauf-Musical zu einer unterhaltsamen Show werden zu lassen, haben sowohl Trainer als auch Läufer und ehrenamtliche Helfer wieder einmal viel Freizeit investiert. Doch bevor im Sommer mit den sportlichen Vorbereitungen auf die Musical-Saison begonnen wurde, waren Anke Töpperwien und die Familie Schacht schon längst in eine sehr aufwendige Vorleistung getreten. Sie zeichnen seit vielen Jahren für die Kulissen verantwortlich. „Und das Bühnenbild ist schon lange fertig, wenn für die Premiere noch fleißig geübt werden muss“, verrät der Vereinsvorsitzende Dirk Spatz. Im Partyraum der Familie Schacht nahmen der Sherwood Forest samt englischem Adelssitz, das Dorf mit Windmühle und auch der Turnierplatz farbenfrohe Gestalt an.

Einen Blick hinter die Kulissen der Musical-Produktion gewährte der Vereinsvorsitzende, als er am Ende der Show einige Sprecher ins Rampenlicht holte, die für gewöhnlich eher ohne Rollschuhe, dafür aber mit ihrer zum Teil sehr markanten Stimme im Aufnahmestudio agieren. So hatte sich beispielsweise der dreijährige Kian erst einmal das heimische Tonstudio der Musiker der Reherklinik genau angeschaut, bevor er entschied, die Rolle des Babys zu sprechen, wie seine Mutter erklärt. Und damit nicht genug: Im Eichhörnchen-Kostüm hatte der kleine Rollschuhläufer zusätzlich einen gefeierten Auftritt und eroberte auch ohne Pirouetten, Axel oder Salchow die Herzen der mehr als 200 Premierenzuschauer im Sturm.

Wer noch keine Zeit gefunden hat, das Rollkunstlauf-Musical „Robin Hood – Rächer der Armen“ zu besuchen, der hat im neuen Jahr Gelegenheit dazu: Am 17. und 18. Januar und am 7. und 8. Februar gastiert der VfR jeweils um 17 Uhr noch einmal in der Aerzener Hummetalsporthalle. Eintrittskarten gibt’s im Dewezet-Ticketshop, der Ticketfabrik im Hefehof und der Buchhandlung Matthias in Hameln, bei Tabak Meisoll in Aerzen oder telefonisch unter 05154/3990.

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  • Ein kleines Eichhörnchen stahl dem König der Diebe die Show: Der dreijährige Kian eroberte die Herzen der Zuschauer im Sturm.

Von Sabine Brakhan

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