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Bewohnerin evakuiert Mehrfamilienhaus in Kirchohsen / Zweiter Einsatz in dem Gebäude innerhalb kurzer Zeit

Rettungstrupp holt Mieter aus verqualmter Wohnung

KIRCHOHSEN. Zum zweiten Mal in diesem Monat sind Rettungskräfte der Emmerthaler Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes zu einem Mehrfamilienhaus an der Valentinistraße in Kirchohsen gerufen worden.

veröffentlicht am 28.04.2017 um 19:29 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Eine Bewohnerin hatte am späten Donnerstagabend gegen 22.40 Uhr über Notruf 112 gemeldet, in dem Gebäude rieche es nach Feuer, in einer Wohnung piepe zudem ein Rauchmelder. Die couragierte Frau warnte ihre Nachbarn. Sie klingelte und klopfte an allen Türen, evakuierte auf diese Weise noch vor Eintreffen der Löschzüge das Haus.

„Das Problem war, dass der Mieter der Wohnung, in der es offenbar brannte, nicht öffnete. Wir haben alles versucht, um uns bemerkbar zu machen. Aber er reagierte nicht. Wir mussten also davon ausgehen, dass er in akuter Lebensgefahr schwebt“, sagt der stellvertretende Kreisbrandmeister Kay Leinemann. Ein Trupp, der sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatte, trat deshalb die Tür ein. Die Rettungskräfte brachten den Mann in Sicherheit und übergaben ihn an die Notfallsanitäter des DRK. Der Mittzwanziger wurde untersucht, musste aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Ursache der Verqualmung war eine Pizza, die offenbar im Ofen vergessen worden war. Neben der Feuerwehr Kirch-ohsen waren auch Freiwillige aus Grohnde und Spezialisten der Atemschutzüberwachung aus Amelgatzen im Einsatz. Die Leitstelle hatte die Einheiten bereits am 8. April zu dieser Adresse geschickt. Auch seinerzeit war angebranntes Essen der Grund für den Alarm.

Wie gefährlich Rauchgase sind, zeigt ein aktueller Fall aus Hagen (Bad Pyrmont). Die Feuerwehren Bad Pyrmont und Hagen waren am frühen Nachmittag des 13. April zu einem Haus gerufen worden, in dem ebenfalls Essen auf dem Herd angebrannt war. Für die 79-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

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