weather-image
10°
Investor plant Neubaugebiet für 50 Häuser auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik

Reichlich Platz zum Wohnen

EMMERTHAL. Erstmals seit vielen Jahren könnte der Kernort von Emmerthal wieder ein Neubaugebiet erhalten – mit reichlich Platz für Immobilien. 42 Einfamilien- und 8 Mehrfamilienhäuser sieht ein Investor auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik vor. Damit könnte dort das letzte Teilstück mit insgesamt 50 Hektar Größe bebaut werden.

veröffentlicht am 03.06.2016 um 16:03 Uhr
aktualisiert am 02.06.2017 um 15:13 Uhr

270_0900_741_lkae103_Baugebiet_wfx_0406.jpg
Christian Branahl

Autor

Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Das geplante Baugebiet liegt auf der anderen Seite des Einkaufszentrums hinter der Kindertagesstätte und erstreckt sich fast bis zur Weser. Die Pläne stellte Stefan Rehse von der Geschäftsleitung der Rehse-Gruppe mit Sitz in Bad Pyrmont vor. „Ein ambitioniertes Projekt“, sagte er. „Aber absolut sinnvoll“, um Raum zu schaffen für Familien, die „gute Voraussetzungen in Emmerthal finden“, sagte Rehse.

Neues Wohngebiet in Emmerthal from Dewezet on Vimeo.

Die Pläne fanden Zustimmung bei den Politikern des zuständigen Fachausschusses. Zuvor hatte Bürgermeister Andreas Grossmann von einer großen Chance gesprochen. „Hier wird etwas entstehen, von dem wir später mal sagen werden: Was unsere Vorväter begonnen haben, wurde positiv fortgesetzt.“ Damit erinnerte er gleichzeitig an die Weitsichtigkeit von Politik und Verwaltung in den neunziger Jahren. Sie hätten nach dem Abriss der ehemaligen Zuckerfabrik ein aus seiner Sicht gutes Konzept mit Einkaufszentrum, Wohnungen und öffentlichen Einrichtungen verfolgt. „Etwas, um das uns heute viele Kommunen beneiden“, sagte Grossmann. Eine größere Fläche, für die Bebauungspläne vorliegen würden, hätte seit 20 Jahren brachgelegen. In den zehn Jahren seiner Amtszeit habe er immer wieder kurz davorgestanden, jemanden zu präsentieren. Grossmann: „Jetzt kommt Bewegung in das Thema.“

Hinter der Rehse-Gruppe als Investor steht ein Familienunternehmen, das seit vielen Jahren im Weserbergland zahlreiche Senioren- und sozialtherapeutische Einrichtungen betreibt, außerdem seit zehn Jahren im Wohnungsbau tätig ist. Für das Emmerthaler Projekt trete eine Teilgesellschaft der Unternehmensgruppe auf, wie Rehse, nach eigenen Angaben mit der Gemeinde persönlich gut vertraut, sagte. Und: Das Projekt sei „sehr konkret“. Der Kaufvertrag mit dem Zucker-Unternehmen Pfeifer & Langen als Eigentümer des Areals sei in dieser Woche abgeschlossen worden, sagte Rehse.

270_0900_740_lkae104_Baugebiet_wfx_0406.jpg
  • Aus der Luftperspektive eröffnen sich die Dimensionen des 50 Hektar großen Areals, das etwa bis zur Baumgrenze an den Weserwiesen reicht. Foto: WFX

Abgesehen von einigen fachlichen Vorschlägen und Anregungen gab es nur Zustimmung in der Politik, wobei allen klar ist, dass beispielsweise beim Lärmschutz noch manche Punkte bei den Planungen zu beachten seien. „Grundsätzlich sehr gut, hier das Gebiet in zentraler Lage mit Leben zu füllen“, sagte Oliver Gockel (SPD). „Da können wir nur zustimmen“, sagte Ernst Nitschke von der FWE, die sich mit der CDU jüngst für weitere Baugebiete im Kernort ausgesprochen hatte. Ausschuss-Vorsitzender Rolf Keller (CDU) meinte an die Adresse der Planer: „Nehmen Sie aus diesem Ausschuss die positive Grundstimmung mit.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt