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Sanierungsarbeiten an der Hummetalsporthalle sind in vollem Gang / Tore auf am 12. August

Ratatazong – und weg ist die Fassade

Aerzen (tk). Die Sanierungsarbeiten an der Hummetalsporthalle in Aerzen sind in vollem Gang. Bereits seit vier Wochen arbeitet eine Montagefirma an der Fassade, die Demontage der Außenplatten ist bereits abgeschlossen. Bis zum 12. August sollen sich die umfangreichen Arbeiten noch hinziehen, dann soll die Halle dem normalen Sportbetrieb wieder zur Verfügung stehen, sagt Bürgermeister Bernhard Wagner.

veröffentlicht am 07.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:21 Uhr

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Im März hatte der Rat des Fleckens Aerzen seinen Haushalt 2009 verabschiedet und darin einen Posten für die dringende energetische Sanierung der 40 Jahre alten Sporthalle eingeplant. Eine Million Euro veranschlagten Experten für die Sanierungsarbeiten. „Ein ordentlicher Batzen, den wir da zu stemmen haben“, räumt Wagner ein. Allein ist Aerzen damit nicht. Das Land Niedersachsen greift der Kommune unter die Arme und stellt 250 000 Euro aus seinem Sportstättenprogramm zur Verfügung – den Höchstbetrag.

Sporthalle bekommt eine völlig neue Optik

Von der Notwendigkeit der Investition ist Bürgermeister Wagner überzeugt, spricht in Anbetracht des Zustandes der Halle von einer Energiefalle: „40 Jahre ist hier nichts getan worden, jetzt muss die Halle grundsaniert und energetisch auf den modernsten Stand gebracht werden.“ Das Bauvorhaben sieht eine komplette Umgestaltung vor – innen wie außen. Die einfachverglasten Fenster werden durch Thermopenscheiben ersetzt, die Fassade bekommt eine völlig neue Optik, Wärmedämmung, Elektrik, Heizung und Lüftung werden erneuert. In Zukunft soll die Warmluftheizung für Hallenbad und Sporthalle gemeinsam genutzt werden. Dafür bekommt die Hummetalsporthalle ein neues Lüftungssystem und eine ausgeklügelte Elektronik. Die Kommune will mit diesen Maßnahmen 70 Prozent des derzeitigen Energieverbrauchs einsparen, immerhin 30 000 Euro, die der Flecken nun für andere Vorhaben zur Verfügung hat. Der Rat wollte das Projekt noch in diesem Jahr angehen, um die Förderrichtlinien der KfW zu erfüllen. Bis 2010 muss das Vorhaben abgeschlossen sein. Und Wagner hat da keine Bedenken: „Wir liegen sehr gut im Zeitrahmen.“ Ein besonderes Anliegen bei der Sanierung sind ihm auch die maroden Duschanlagen: „Mit denen möchte man sich nicht zeigen, wenn andere Vereine kommen.“

Sportbetrieb ist eingeschränkt

Während an den Duschen und an der Halle umfangreiche Bauarbeiten und Ausbesserungen stattfinden, trifft dies nicht auf den Hallenboden zu. Da bestehe kein Handlungsbedarf, „der Boden ist okay“, sagt Wagner, der sich ausdrücklich bei den Vereinen für ihr Verständnis bedankt. „Wir haben die Bauarbeiten extra in die Sommerferien gelegt, um den Spielbetrieb nicht in seiner Hauptphase zu stören. Trotzdem bedeuten die Arbeiten natürlich Einschränkungen.“ Einige der aktiven Vereine sind derzeit ausgelagert, zum Beispiel in die Sporthalle Groß Berkel. Im Vorfeld habe es aber Gespräche mit den Vereinen gegeben, bestätigt Wagner – und die laufenden Umbauten seien ja auch in ihrem Interesse.

Die Fassade der eingerüsteten Sporthalle ist bereits abgenommen. Die ehemaligen Außenwände werden nun für den Abtransport vorbereitet und mit einem Presslufthammer zerteilt.

Foto: sbr



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