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Fraktionen verabschieden einstimmig zwei Resolutionen zur Johann-Comenius-Schule

Rat: Kreis soll Schulstandort erhalten

Emmerthal. Mit gleich zwei Resolutionen hat der Emmerthaler Gemeinderat gestern Abend den Landkreis einstimmig aufgefordert, die Johann-Comenius-Schule zu erhalten. Bürgermeister Andreas Grossmann (SPD) bezeichnete es als gut, dass „wir eine breite Einigkeit zeigen“ und nach außen ein „Zeichen setzen“.

veröffentlicht am 20.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:41 Uhr

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Wie berichtet, haben die Emmerthaler Parteien Sorge, dass der Landkreis als Schulträger die Haupt- und Realschule in Kirchohsen irgendwann schließen könnte. Anlass bildet das „Konzept zur Weiterentwicklung von Schulen im ländlichen Raum“, bei dem die beiden Sek-I-Standorte Aerzen und Emmerthal als langfristig gefährdet bezeichnet werden. Als Gründe führt der Landkreis zurückgehende Schülerzahlen und hohen Investitionsbedarf an (wir berichteten). Sowohl die CDU/FWE-Gruppe als auch die SPD/Grünen-Gruppe im Emmerthaler Rat hatten dazu unterschiedliche Resolutionen zur Sicherung des Standortes verfasst, die sie aber auch gestern Abend gegenseitig einstimmig unterstützten.

Ruth Leunig sagte für die Gruppe aus SPD und Grünen, dass man inzwischen ein wenig von den Ereignissen überrollt worden sei, der Inhalt der Resolutionen aber aktuell bleibe. Inzwischen sei vom Kreistag eine neue Beschlussfassung verabschiedet worden, die nunmehr von einem ergebnisoffenen Konzept für die Schulen spreche. Leunig, die für die SPD auch dem Kreistag angehört, machte im Rat deutlich: Nun müsse gemeinsam für eine attraktive Schule vor Ort gesorgt werden, zu der Eltern – auch aus anderen Kommunen – ihre Kinder schickten. Für die CDU/FWE wiederholte Ernst Nitschke, dass Einwohner und Wirtschaft sich wünschten, den Standort zu erhalten. Der FWE-Ratsherr erinnerte daran, dass sich die Gruppe für ein „Emmerthaler Schulkonzept“ für die Klassen eins bis zehn einsetze. Das sollte bis Mai 2014 verabschiedet werden. Der Bürgermeister hält diesen Termin aber für unrealistisch. Mit dem Landkreis sei vereinbart, auf Verwaltungsebene Anfang Januar das weitere Vorgehen zu besprechen. „Der Druck ist drin in dieser Sache“, sagte Grossmann. Über das weitere Vorgehen besteht im Rat aber Uneinigkeit. cb

Weiterer Bericht folgt



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