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Zeki Dagasan nimmt am „Balkan Express“ teil – für den guten Zweck

Rallye der besonderen Art

EMMERTHAL. Raus aus dem Alltagstrott, mal etwas Neues im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Für Zeki Dagasan wird das am 24. August Wirklichkeit. Der Geschäftsführer der Zeda-Group in Emmerthal nimmt an der „Balkan Express Rallye“ teil. Das bedeutet nicht nur 4000 Kilometer in zehn Tagen, sondern auch kräftig Spendengelder sammeln.

veröffentlicht am 16.08.2018 um 15:54 Uhr
aktualisiert am 16.08.2018 um 18:20 Uhr

Fit für die große Rallye: Zeki Dagasan mit seinem Mercedes 280 E. Foto: HEK

Autor:

Henner E. Kerl
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„10 000 Euro sollen am Ende für den guten Zweck zusammenkommen“, gibt der 44-Jährige als Ziel aus. Mit einer herkömmlichen Rallye hat der Balkan Express nur wenig zu tun. Zwar werden den Teilnehmern Aufgaben gestellt, doch Rennsportler sind nicht gefragt. Hauptsache das Abenteuer genießen, sicher ankommen und dabei Hilfsorganisationen unterstützen, lautet die Devise des veranstaltenden Super Adventure Clubs (SAC).

Mit der Anmeldung verpflichtet sich jedes Team, mindestens 500 Euro zu spenden. Für was, das kann man selbst entscheiden. Zeki Dagasan hat sich für „Terre des Femmes“ und damit für eine Initiative entschieden, die sich gegen Gewalt an Mädchen und Frauen einsetzt. Dahinter stehen persönliche Erfahrungen: Im Januar 2011 ist eine Mitarbeiterin im damals von seiner Zeda-Group betriebenen Filiale am Rondell in Hameln überfallen und brutal niedergeschlagen worden. 10 000 Euro will das „Team Zedaco“ am Ende der Rallye am 4. September überweisen. Seinem Spendenruf sind bisher bereits Freunde und Geschäftspartner gefolgt: Kontostand: schon über 1100 Euro (Infos im Internet: www.betterplace.org/de/fundraising-events/31243).

Zeki Dagasan kann derzeit nur ahnen, was auf ihn und seinen Beifahrer Norman Hoffmann aus Göttingen zukommt. Er weiß bisher lediglich: Zugelassen sind allein mindestens 20 Jahre alte Autos. Start ist in Dresden, das Ziel heißt Salzburg. Die Strecke führt durch den Süden und Osten Europas – Navigationsgerät, GPS und Autobahnen sind tabu. Erst zum Start in Dresden erhält Dagsan das sogenannte Roadbook. „Wir müssen wohl auf alles gefasst sein“, glaubt er. „Auf wunderschöne Städte und faszinierende Gebirgslandschaften ebenso wie auf staubige Straßen und einsame Wildnis“. So geht es in seinem Mercedes 280 E mit Stationen unter anderem in Budapest, Belgrad, Sofia, Tirana, Dubrovnik, Sarajewo und Split durch Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Serbien und Kroatien zum Ziel, nach Österreich.



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