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750 Jahre Gellersen: Quiz zur Heimatkunde / Planung für Festwochenende

Rätselhafter Jubiläumsstart

Gellersen. Es gibt zwar keine Millionen zu gewinnen, wenn in Gellersen zum Quiz eingeladen wird, dennoch: Der Wettbewerb um den Titel „Gellerser Leuchte“ lockt Jahr für Jahr mehr Bewohner des Ortes ins Dorfgemeinschaftshaus. Ein volles Haus konnten so auch diesmal wieder die beiden Spielleiter Hermann Möhlenbein und Hans-Werner Frensel vom Gellerser Schützenverein vermelden.

veröffentlicht am 19.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:41 Uhr

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Gestartet wurde in die erste Fragerunde mit insgesamt elf Kindern, aufgeteilt in zwei Teams. Und dabei war nicht nur Geschicklichkeit im Herausfinden von versteckten Wort- und Zahlenkombinationen gefragt. Auch das jugendliche Wissen um die Heimatkunde stand auf dem Prüfstand. So musste der Nachwuchs erklären, wo man im Kirschendorf im Apfelbaum spazieren gehen kann und wie beispielsweise der Weg heißt, der auf einem an die Wand projizierten Bild zu sehen war. So vielfältig wie die Fragen waren auch die Antworten der Kinder. Wer nicht gleich auf den Straßennamen „Kreuzweg“ kam, umschrieb ihn einfach. So gab es Antworten wie „Da hat Hund Oskar gewohnt“ oder „Straße am Osterfeuer“. Manchmal waren die Antworten aber auch einfach so clever, dass Hermann Möhlenbein großzügig Extrapunkte verteilte.

Am Ende lag das Team „Maja“ mit Johanna, Jona, Hannes und Malte knapp vor dem Team „Luisa“ mit Amelie, Marvin, Jana, Doro und Josina. Während sich in der Promi-Raterunde Bürgermeister Bernhard Wagner als nahezu allwissend bewies, scheiterten in der Runde der Erwachsenen viele Teilnehmer bereits an der Eingangsfrage nach der Einwohnerzahl des Fleckens Aerzen. Als Zuschauer lässt sich so ein Wissensquiz auch viel besser verfolgen, stellten die zahlreichen frühzeitig aus dem Fragen-Marathon Ausgeschiedenen überhaupt nicht enttäuscht fest. Die drei Schwestern Heike Fricke, Annegret Nölting und Waltraud Reckemeier sowie Friedel Dieckmann als einziger Herr schafften es bis in die Endrunde.

Eine Schätzfrage entschied letztlich das Stechen: Wie viele Latten hat der Zaun am Grundstück Nordhausen-Schütte entlang der Kirschenstraße? Annegret Nölting kam der richtigen Zahl 354 am nächsten und erwarb damit den Titel „Gellerser Leuchte“ für ein Jahr.

Noch mehr Historie und Heimatkundliches über Gellersen gibt es anlässlich der 750-Jahr-Feier am 5. und 6. Juli zu erfahren. Auf einem aktiven Umzug mit insgesamt sechs Stationen – einer Handwerkskunstvorführung durch den Hufschmied, einer historischen Landmaschinenschau und jeder Menge unterwegs zu entdeckender Kirschendorf-Geschichten wie beispielsweise dem Gemeindebrunnen, dem Schützenhaus und dem alten Schulbalken – kann Gellersen am Samstag, 5. Juli, ab 12 Uhr vom Dorfgemeinschaftshaus aus erkundet werden. Dem Empfang um 18 Uhr schließen sich ein gemeinsames Essen und der gemütliche Teil mit Tanz an. Am Sonntag, 6. Juli, beginnt das Jubiläum mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Anschließend ist eine Katervesper geplant. sbr

Konzentriert bei der Sache: Die Schwestern Waltraud Reckemeier (li.) und Irmgard Nölting (re.) raten in der Finalrunde.

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