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ADFC-Bewertung: Platz zwei für Emmerthaler Strecke / Gemeinde will Qualität weiter verbessern

Radweg rangiert ganz vorne auf der Rangliste

EMMERTHAL. In einer Bewertung von Fern-Radwanderwegen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) nimmt der Weser-Radweg, der auch durch das Gebiet der Gemeinde Emmerthal verläuft, gemeinsam mit dem Ruhr-Radweg einen ausgezeichneten zweiten Rang ein. Das geht aus einem Bericht der Gemeindeverwaltung hervor, in dem es unter anderem weiter heißt, dass eine „Aufwertung“ und eine „Qualitätsverbesserung“ vonnöten seien, „damit diese vermarktungsfähige Position“ auch künftig gehalten werden könne.

veröffentlicht am 16.11.2018 um 17:11 Uhr

Besonders attraktiv: der durch die Gemeinde Emmerthal führende Abschnitt des Weserradwegs. Die Strecke soll jetzt für 150 000 Euro noch weiter verbessert werden. Foto: cb
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Entsprechende Maßnahmen sind auch bereits geplant und sollen entlang des Weser-Radwegs unter anderem zwischen Emmerthal und Rinteln im Rahmen eines Kooperationsprojekts vorgenommen werden, für das wiederum Zuschüsse aus dem Leader-Förderprogramm beantragt werden sollen. Die Gesamtkosten, heißt es in dem Verwaltungspapier weiter, würden sich auf knapp 150 000 Euro belaufen. Allerdings müsste Emmerthal davon nur den Anteil tragen, der auch der der Länge des Weser-Radwegs auf dem Gemeindegebiet entspricht. Nach Abzug des Zuschusses aus dem Leader-Topf blieben letztlich noch knapp 9000 Euro, die aus dem Gemeindesäckel bezahlt werden müssten.

Als Qualitätsverbesserung ist unter anderem vorgesehen, bereits bestehende Einrichtungen, wie zum Beispiel Rastplätze, die inzwischen in die Jahre gekommen sind, zu sanieren und besser an die heutigen Bedürfnisse von Radtouristen anzupassen. Dort, wo die Strecken zwischen zwei Rastplätzen zu lang sind, beispielsweise – wegen des zwischenzeitlichen Wegfalls des Rastplatzes in Latferde – zwischen „Grohnder Fähre“ und Hagenohsen-Lindenanger“ sollen neue eingerichtet werden. Wo es nötig und sinnvoll erscheint, sollen neue Informationstafeln angebracht werden, ebenso ist die Einrichtung von Radservicestationen angedacht, und die Hinweise auf Gastgeberbetriebe sollen aktualisiert beziehungsweise dort entfernt werden, wo diese Angebote gar nicht mehr bestehen. Wie den Ausführungen der Verwaltung weiter zu entnehmen ist, stehen die benötigten rund 9000 Euro im Haushalt für 2018 zur Verfügung, allerdings „unter dem Vorbehalt der Mittelfreigabe durch die Kommunalaufsicht“.



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