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Für den Bau stellt der Landkreis derzeit kein Geld zur Verfügung

Radweg kommt frühestens 2023

HERKENDORF. Mit der durchgängig ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h auf der Herkendorfer Straße außerorts zwischen Herkendorf und Halvestorf sei ein Teilziel erreicht worden, erklärt Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock. Auf den Bau eines Radweges müssen die Anwohner allerdings noch warten.

veröffentlicht am 26.11.2017 um 16:42 Uhr

Zwischen Herkendorf und Halvestorf soll ein Radweg entstehen, allerdings kann er frühestens 2023 gebaut werden. Foto: sbr
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Sabine Brakhan Reporterin
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Mit der durchgängig ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h auf der Herkendorfer Straße außerorts zwischen Herkendorf und Halvestorf sei ein Teilziel erreicht worden, erklärt Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock. Die Verkehrssituation auf der Kreisstraße 29 war schon mehrfach zum Thema in den Ortsratssitzungen der Ortschaft Dehmkerbrock gemacht worden und auch im Rahmen mehrerer Verkehrsschauen offenbarte sich Handlungsbedarf, da Anwohner immer wieder über Raserei geklagt und die Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer gesehen hatten. Und ganz offenbar haben die Bürger mit ihrer Tempoeinschätzung mancher Verkehrsteilnehmer nicht ganz unrecht. Nachdem der Landkreis die Einhaltung der neuen Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strecke mehrfach kontrolliert hat, seien im Zuge dieser Maßnahme auch bereits Fahrverbote wegen massiver Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit verhängt worden, wie Andreas Wittrock weiter berichtet.

Auf eine Radwegverbindung der beiden Orte, von denen einer im Flecken Aerzen und der andere im Bereich der Stadt Hameln liegt, müssen die Anwohner allerdings noch warten. „2018 steht die Aktualisierung des Radwegeplans des Landkreises an. Der Flecken Aerzen hat als Ergänzungsvorschlag die Strecken Herkendorf–Halvestorf sowie Reher–Reinerbeck in die Fortschreibung eingebracht“, erklärt der Erste Gemeinderat. Da zurzeit beim Landkreis keine Mittel für den Radwegebau zur Verfügung stehen, kann lediglich ein verstärktes Augenmerk darauf gerichtet werden, dass die beiden vorgeschlagenen Strecken in die Fortschreibung 2018 aufgenommen werden. Bezüglich der Prioritäten beim Radwegebau hat letztendlich der Kreistag das letzte Wort. Dem Ortsrat Dehmkerbrock unter der Führung von Ortsbürgermeisterin Corinna Menze bleibt nur die Möglichkeit, in Kooperation mit ihrem Amtskollegen auf Halvestorfer Seite, Hartmut Binder, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Radweganbindung dringend erforderlich ist. Aus diesem Grund sei die Realisierung auch unermüdlich mit Nachdruck zu fordern, geht aus dem Sachstandsbericht der Verwaltung des Fleckens Aerzen hervor. Laut Aussage Wittrocks soll im Rahmen der langfristigen Haushaltsplanung des Landkreises ab 2023 wieder in den Radwegebau investiert werden – vorausgesetzt, dann steht Geld zur Verfügung. „Das ist eine vermeintlich kurze Zeitspanne, bedenkt man, dass die Groß Berkeler rund drei Jahrzehnte auf den Radweg in Richtung Ohr warten mussten und auch der Bau des Radweges zwischen Königsförde und Grupenhagen sehr lange auf sich warten ließ“, erinnert Andreas Wittrock.

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