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Konzert der Aerzener Außenstelle der Musikschule Bad Pyrmont / Auch die Dozenten überzeugen

Premiere bietet Forum für viele junge Talente

Die Musikschüler präsentierten sich erstmals während der Reihe „Kultur in der Domänenburg“. Viel Spaß hatten Monica Mühleise, Arndt Jubal Mehring, Katharina Rundfeldt und Andreas Vogt (unten, v. li.) beim Dozentenkonzert.

veröffentlicht am 25.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:41 Uhr

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Fotos: sbr

Aerzen (sbr). „Es war eine gelungene Premiere und der Beginn einer hoffentlich langen Freundschaft“, so Bürgermeister Bernhard Wagner in seinem Schlusswort am Ende des ersten, mit viel Applaus bedachten Schüler- und Dozentenkonzertes der Außenstelle Aerzen der Musikschule Bad Pyrmont e.V. im Rahmen des Veranstaltungsprogramms „Kultur in der Domänenburg“. „Ein solches Konzert kann sicher noch optimiert und ausgebaut werden, aber ich möchte heute schon sagen, dass es wünschenswert wäre, die musizierenden Aerzener Schüler und Schülerinnen zum festen Bestandteil unseres Kulturprogramms werden zu lassen“, erklärte der Bürgermeister weiter.

Die Dornröschen-Suite, vorgetragen von Sha’ri Pohl am Klavier, stand am Beginn des ersten Konzertteils, der von den Aerzener Musikschülern mit Unterstützung ihrer Lehrer Beatrice Cirkel, Arndt Jubal Mehring, Zine Tabet, Katharina Rundfeldt und Jadwiga Bilik abwechslungsreich und international gestaltet wurde. Als Sha‘ris ersten Klaviertöne erklangen, verschwand die junge Aerzenerin geradezu hinter dem großen Flügel auf der Bühne der Burg und dem Konzertbesucher bot sich ein rührendes Bild. Lediglich zwei kleine Füße, die in Turnschuhen steckten und noch lange nicht den Boden berührten, waren von der Anfängerin am Klavier zu sehen, aber die von ihr gespielte Melodie war märchenhaft schön.

Ihr gesangliches Talent und instrumentales Können an der Gitarre stellten die beiden Cousinen Lia-Henrike Rose und Marieke Strüver mit dem Volkslied „Suse, liebe Suse“ eindrucksvoll unter Beweis. Eine ungewöhnliche Gitarrenhaltung boten Nico Geese, Joana Hilfert, Theresa Lehmhaus, Lea Sophie Brauns und Paul Silas Diedrich. In der Klasse von Zine Tabet lernen Rechts- und Linkshänder gemeinsam das Gitarrenspiel, und auf den ersten Blick erscheint das wie ein heilloses Durcheinander. Mit dem Stück „Ist ein Mann in‘ Brunn gefallen“ lehrten die Nachwuchsgitarristen jedoch jeden Skeptiker eines Besseren. „Bei der Gitarre ist es möglich, die Seiten einfach andersherum aufzuziehen“, erklärte Arndt Jubal Mehring, der durch das Programm des Abends führte, den kleinen Trick, der den Linkshändern das Gitarrenspiel erleichtert.

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Wie unterschiedlich sich Musikschulunterricht gestalten kann, zeigten die älteren Gitarrenschüler auf. Da wurde der Stecker in den Verstärker gesteckt, und Lynyrd Skynyrd, The Who und Pink

Floyd rockten in Gestalt von Niklas Dohme, Lena Raupach, Carl Louis Hölscher, Hans und Christina Klesser sowie Jule und Lotta Dörries über die Bühne. Noch einmal wie in der „Feuerzangenbowle“ einfach ein Schüler sein durfte die Leiterin der „Schule im Hummetal“, Cornelia Händchen. Mit ihrer Violoncello-Lehrerin Jadwiga Bilik trug sie das Stück „Glwysen“ zum bunten Schülerkonzertprogramm bei.

Eine Klasse für sich stellte dabei die Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, Linda Schiffling, mit ihrem Klarinettenspiel dar. Und wenn Moderne auf Klassik trifft, dann dürfen auch Gesa Lompe mit ihrer Violine, Fiona Obare und das Violoncello, Louisa Heuer und Luca Frevert plus Gitarren, Laura Mazadis inklusive Klaviermusik sowie die Nachwuchsquerflötistin Julia Schwekendiek nicht im abwechslungsreichen ersten Programmteil fehlen.

„Musik kennt keine Grenzen“ hieß es dann im zweiten Teil. Die Dozenten Arndt Jubal Mehring (Flöte), Katharina Rundfeldt (Violine) Monica Mühleise (Violoncello) und Andreas Vogt (Schlagzeug) zeigten dem Publikum unterhaltsam auf, zu welchen Zielen sich ihre Schüler und Schülerinnen aufgemacht haben.



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