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In der Weihnachtsbäckerei von Henning Bergmann / Der studierte Jugendpfleger ist ausgebildeter Bäcker und Konditor

Pralinen und Plätzchen gelten als leckere Geheimtipps

Emmerthal. Im Hintergrund dudelt das Kinderlied „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski auf NDR 2 – und am Arbeitstisch nascht Niko Kazinakis so „manche Leckerei“. „Der Niko ist ja schon seit vielen Jahren mit dabei, wenn wir unseren Stand für den Weihnachtsmarkt vorbereiten“, erzählt Emmerthals Jugendpfleger Henning Bergmann. Und dort gelten die selbst produzierten Leckereien der Jugendpflege als Geheimtipp. Nicht ohne Grund: Bergmann hat vor seinem Studium als Sozialpädagoge von 1976 bis 1979 eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor absolviert.

veröffentlicht am 23.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:21 Uhr

Henning Bergmann (rechts) und Niko Kazinakis portionieren die Sc

Autor:

Günther Muhr
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Der 19-jährige Niko Kazinakis, der von 2007 bis Mitte 2009 Jugendbürgermeister in Emmerthal war, hat ein ganz besonderes Verhältnis zum Jugendpfleger. „Ich kenne Herrn Bergmann seit über fünf Jahren, und er ist für mich immer wie ein Vater und ein großer Bruder zugleich“, erzählt der Grohnder, der gerade seinen Zivildienst im sozialen Bereich ableistet. Gemeinsam backen sie in der Küche des emmerschen Jugenddomizils Weihnachtskekse und Blechkuchen, machen verschiedene Sahnetorten und stellen sogar eigene Pralinen her. „Manchmal helfen auch ein paar Mädchen mit, gelegentlich auch schon mal der eine oder andere Junge“, sagt Henning Bergmann. „Aber der Niko ist immer mit dabei, seitdem wir uns kennen“, freut sich Bergmann und reicht dem Grohnder die Schüssel mit dem Rest der Haselnusssahne. „Deswegen bin ich ja auch hier, ich nasche nämlich unheimlich gerne“, schmunzelt Kazinakis, der auch aktiver Fußballer des TSV Grohnde ist. Am liebsten mag Niko die Kuvertüre, die die beiden Zuckerbäcker zum Überziehen der Schokokekse und Pralinen benötigen. „Auf die richtige Verarbeitungstemperatur kommt es an“, erläutert Bergmann dem heutigen Jugendforum-Sprecher Niko Kazinakis. „Die sollte bei dunkler Kuvertüre immer zwischen 30 und 33 Grad liegen“, erklärt der Sozialpädagoge, als er die Schokoladenraspel über dem Wasserbad erwärmt. Abziehgitter, Pralinengabeln, Spritzbeutel samt Tüllen, Torteneinteiler und Schwarzbleche leiht sich der Jugendpfleger immer bei Bäckermeisterin Beate Diers aus. „Wir haben einen guten Kontakt – und Frau Diers sieht uns auch nicht als Konkurrenz“, verdeutlicht Bergmann, dessen Umsatzerlöse vom Weihnachtsmarkt ausschließlich der offenen Jugendarbeit in Emmerthal zugutekommen. „Und außerdem machen wir das ja auch nur einmal im Jahr zum Weihnachtsmarkt“, so der Sozialpädagoge. Das Dorfgemeinschaftshaus verfügt sogar über einen acht Quadratmeter großen Kühlraum, in dem alle Backwaren und Sahneprodukte hygienisch gelagert werden. „Wir haben hier wirklich optimale Voraussetzungen“, freut sich Henning Bergmann und schließt die Tür des kleinen Kühlhauses.

Doch nicht nur zur Weihnachtszeit sind die Produkte des Jugendpflegers gefragt. „Sein Fachwissen kommt ja nicht von ungefähr“, urteilt der Verwaltungsmitarbeiter Thorsten Dohme über den gelernten Konditor und Bäcker. „Wenn einer von uns hier im Rathaus Geburtstag hat, macht Henning immer mal ’ne leckere Sahnetorte.“



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