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Polizei nimmt Drogendealer in Aerzen fest

Aerzen (tis). Zunächst sah alles nach einem Routinefall für die Beamten der Polizeistation Aerzen aus. Sie wurde mal wieder zu Nachbarschaftstreitigkeiten zwischen zwei Familien in Aerzen gerufen, die schon seit Jahren andauern. Bei den Ermittlungen vor Ort kamen die Beamten dann einem Drogendealer (34) auf die Spur. Bei ihm wurden 750 Gramm Heroin, 35 Gramm Kokain und 450 Gramm Streckmittel sowie Bargeld in Höhe von rund 5000 Euro, vermutlich Drogengeld, gefunden. Gegen den 34-jährigen Russen, der in Aerzen lebt, wurde Haftbefehl erlassen.

veröffentlicht am 06.07.2009 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:21 Uhr

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Aerzen (tis). Zunächst sah alles nach einem Routinefall für die Beamten der Polizeistation Aerzen aus. Sie wurde mal wieder zu Nachbarschaftstreitigkeiten zwischen zwei Familien in Aerzen gerufen, die schon seit Jahren andauern. Bei den Ermittlungen vor Ort kamen die Beamten dann einem Drogendealer (34) auf die Spur. Bei ihm wurden 750 Gramm Heroin, 35 Gramm Kokain und 450 Gramm Streckmittel sowie Bargeld in Höhe von rund 5000 Euro, vermutlich Drogengeld, gefunden. Gegen den 34-jährigen Russen, der in Aerzen lebt, wurde Haftbefehl erlassen. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen entdeckten sie eine Schreckschusswaffe in seiner Bekleidung. Außerdem stellten die Beamten eine Substanz sicher, die vermuten ließ, es könnte sich um Rauschgift handeln.
 Der Verdächtige wurde zunächst festgenommen, die Wohnung auch mithilfe eines Drogenspürhundes genauer durchsucht. „Dabei fanden die Ermittler 750 Gramm Heroin, 35 Gramm Kokain und 450 Gramm Streckmittel für die Aufbereitung der Drogen. Vieles war bereits für den Verkauf in kleine Portionen abgepackt. „Das ist für den hiesigen Bereich eine ungewöhnlich große Mengen an sichergestelltem Rauschgift“, erklärt Kriminalhauptkommissar Klaus-Eckhard Dirnberger. Die Drogen hätten beim Verkauf rund 30 000 Euro eingebracht. In Schränken versteckt wurde zudem Bargeld in Höhe von rund 5000 Euro gefunden, vermutlich Einnahmen aus Drogengeschäften. Der 34-Jährige wurde am Wochenende einem Haftrichter vorgeführt, der eine Untersuchungshaft aufgrund von Fluchtgefahr anordnete.
 Dietmar Hasewinkel, Leiter des Fachkommissariats 2, das die Ermittlungen führt, bemerkt: „Der Verdächtige ist für uns kein Unbekannter."



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