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Ortsrat fordert mehr Tempo bei der Bearbeitung von geforderten Sanierungen

Politiker erhöhen den Druck

BÖRRY/LATFERDE. Mit zwei Anträgen will der Ortsrat Börry Druck machen bei der Bearbeitung. Dabei handelt es sich um die Sanierung des Reuterkamps in Latferde und um die Sanierung des Konferenzraums im Museum für Landtechnik und Landarbeit in Börry.

veröffentlicht am 28.06.2017 um 09:53 Uhr

Der Reuterkamp soll saniert werden. Foto: tis

Autor:

Friedrich W. Thies
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Börrys Ortsbürgermeister Rolf Keller (CDU) hatte beide Anträge seinem Ortsrat zum Beschluss vorgelegt. „Ich habe sie ausdrücklich nach Paragraph 94 des NKomVG gestellt, weil dort im Absatz 3 festgelegt ist, dass die Anträge innerhalb von vier Monaten in den zuständigen Gremien behandelt und entschieden werden müssen“, erklärt Keller sein Vorgehen. Der Reuterkamp in Latferde, beginnend am Friedhof und dann weiterführend durch die Feldmark in Richtung Börry/Frenke, ist in einem schlechten Zustand. Seine Sanierung wird seit langem gefordert. Er wird zwar hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt, doch auch Radfahrer und Fußgänger sind laut Antrag gerne auf dieser landschaftlich reizvollen Strecke unterwegs. „Daher ist er auch wichtig für den Tourismus und die Naherholung“, schreibt der Ortsbürgermeister in dem Antrag. Für die Finanzierung sollte ein Antrag beim Amt für regionale Landesentwicklung gestellt werden. Dort gibt es laut Rolf Keller das Programm „PFEIL 2014-2020“, dass den Ausbau landwirtschaftlich geprägter Wege außerhalb von Ortslagen mit bis zu 73 Prozent der Kosten fördert. Hier musste der Erste Gemeinderat Elmar Günzel aber etwas Wasser in den Wein schütten, wie er anmerkte: „Ich habe bei dem Amt nachgefragt und man hat mir mitgeteilt, dass derzeit keine Anträge mehr angenommen werden.“ Das schreckte den Ortsrat aber nicht ab, der sich trotzdem einstimmig für den Antrag aussprach. „Dann versuchen wir es eben 2018 mit den Zuschüssen“, meinte Rolf Keller.

Auch beim zweiten Antrag in Bezug auf die Sanierung des Konferenzraums im Museum Börry sieht der Ortsbürgermeister von Börry Möglichkeiten der Finanzierung durch Zuschüsse. Etwa wenn ein Antrag bei der Leader-Region „Östliches Weserbergland“ gestellt wird, wo es im Handlungsfeld I um die Sicherung und Stärkung der Daseinvorsorge (Demografie) „Dörfer haben Zukunft“ geht. Keller: „Bis zu 55 Prozent an Zuschüssen sind hier möglich.“ Beim Museum Börry müssten im Versammlungsraum Fußboden und Heizung dringend saniert werden. „Aber wenn die Wohnung im Obergeschoss frei wird, sollte man sich über die Nutzung des gesamten Gebäudes Gedanken machen.“ Das sieht der Ortsbürgermeister auch vor dem Hintergrund der Schließung des Gemeindehauses der Kirchengemeinde in Börry und man könnte darüber nachdenken, es dann als Dorfgemeinschaftshaus der gesamten Bürgerschaft zugänglich zu machen. tis



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