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Grohnder Chor „Chorios“ soll in die Liste der pauschalen Kulturförderung aufgenommen werden

Politik stellt die Weichen für einen jährlichen Zuschuss

EMMERTHAL. Die ungeteilte Zustimmung sowohl vonseiten der Verwaltung als auch aus den Reihen der Politik fand kürzlich im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Soziales und Kultur ein Antrag des Grohnder Chors „Chorios“. Er soll in die Liste der pauschalen Kulturförderung der Gemeinde Emmerthal aufgenommen werden und künftig einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 213 Euro erhalten, der erstmals zum Jahresende ausgezahlt werden soll.

veröffentlicht am 10.02.2019 um 17:46 Uhr

Die Mitglieder des Grohnder Chores „Chorios“ hoffen auf einen jährlichen Zuschuss von der Gemeinde Emmerthal. Foto: fwp/PR
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Burkhard Reimer Reporter
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„Chorios“, heißt es dazu unter anderem in den Erläuterungen der Verwaltung, sei „innerhalb der Kirchengemeinde Grohnde in Grohnde und in Lüntorf aktiv“, was Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann zu der scherzhaften und vornehmlich für Kenner der örtlichen Verhältnisse nachvollziehbaren Bemerkung verleitete: „Da machen Grohnde und Lüntorf ja mal etwas gemeinsam.“

Wie die Unterzeichner des Antrags, darunter Chorleiter Bernd Müller, in ihrem Schreiben ausführen, ist der Chor Anfang 2018 gegründet worden und „seither sehr erfolgreich“. Den anfangs neun Chormitgliedern hätten sich im Verlauf der vergangenen Monate weitere zehn Sängerinnen und Sänger angeschlossen.

„Da unsere Chorarbeit mit Kosten verbunden ist, und wir uns kulturell engagieren“, bitten wir um jährliche Förderung aus dem Kulturfonds“, heißt es zur Begründung des Antrags, in dem weiterhin ausgeführt wird, dass im vergangenen Jahr allein für den Start des Chors Kosten in Höhe von rund 126 Euro entstanden seien.

Während andere Chöre aufgrund ihrer Altersstrukturen und des deshalb von ihnen gepflegten Liedguts eher um ihren Bestand zu kämpfen hätten, wenn sie nicht ohnehin bereits hätten aufgelöst werden müssen, sei davon auszugehen, dass „Chorios“ mit neuen Liedern ein erfolgversprechendes Konzept verfolge, hieß es während der kurzen Beratung. Davon ausgehend, sei gegen eine Bezuschussung nichts einzuwenden, war man sich einig.



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