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Gemeinde Ohsen erneuert Stützpfeiler

Petrikirche steht bald wieder auf festem Fundament

Kirchohsen. Etwa zehn bis zwölf Tage wird es noch dauern, bis die Besucher der Ohsener Petrikirche wieder Einlass in ihrem Gotteshaus finden. Denn derzeit wird auf der Südseite der über 1200 Jahre alten Kirche, die um 800 in der Zeit Karls des Großen erbaut wurde, einer von insgesamt zwölf Stützpfeilern erneuert.

veröffentlicht am 17.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:21 Uhr

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Autor:

VON GÜNTHER MUHR
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Die evangelisch-lutherische Petrikirche in Ohsen gehört zu den ältesten Kirchengebäuden im Landkreis Hameln-Pyrmont, hat eine lange Tradition und wurde um das Jahr 1200 bereits als Zentrum der Christianisierung erwähnt.

Eine Sanierung gilt bereits seit längerem als notwendig. „Bereits zu Zeiten unseres damaligen Pastors Klaus Kuhrmeyer wurde festgestellt, dass sich ein Stützpfeiler im südlichen Bereich des Kirchenschiffes abgesenkt und verzogen hat“, berichtete Karsten Germer, der seit 1988 im Kirchenvorstand aktiv ist und als Vorsitzender des Gremiums in der evangelisch-lutherischen Gemeinde für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist. Zu den Arbeiten am Kirchohsener Gotteshaus gehörte auch, den Schornstein zu erneuern. Dieser Bauabschnitt ist bereits abgeschlossen.

„Jetzt konzentriert sich die beauftragte Fachfirma aus dem niedersächsischen Liebenau, die sich mit Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten an historischen Gebäuden befasst, ganz mit der Wiederherstellung des Stützpfeilers“, informierte Germer.

Dabei wurde das Fundament, das abgängig war, durch ein neues ersetzt, und der Sandsteinstützpfeiler, der sich bereits zur Seite neigte, wird derzeit durch neue Bohrungen und massive Verschraubungen an das Kirchengebäude wieder geradlinig angepasst.

Diese Maßnahme, die vom Amt für Bau- und Kulturpflege in Hannover betreut wird, kostet etwa 70 000 Euro und soll bis Ende der nächsten Woche abgeschlossen sein. Wie der 57-jährige Kirchenvorstandsvorsitzende Germer weiter mitteilte, werden von den Gesamtkosten 70 Prozent durch den Kirchenkreis Hameln-Pyrmont getragen. „30 Prozent, bislang immerhin circa 21 000 Euro, übernimmt unsere Kirchengemeinde Ohsen“, rechnete Germer weiter vor.



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