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Tempobegrenzung soll für mehr Sicherheit sorgen / Erster Antrag beim Landkreis erfolglos – jetzt folgt zweiter Versuch

Parkende Autos stellen an der Landesstraße Gefahr dar

Börry (gm). Da war die Gemeinde Emmerthal richtig schnell: Den von der CDU-Ortsratsfraktion am 1. November gestellten Antrag, die Geschwindigkeit am Börryer Ortseingang innerhalb der Landesstraße 424 aus Richtung Brockensen kommend auf 70 Stundenkilometer zu reduzieren, hatte sie bereits bei der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises eingereicht. „Allerdings mit keinem durchschlagenden Erfolg“, wie Emmerthals Erster Gemeinderat Elmar Günzel während der Sitzung des Ortsrates informierte.

veröffentlicht am 21.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

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Wie Rolf Keller (CDU) in seinem Antrag begründete, beruft sich seine Fraktion aufgrund der hohen Anzahl parkender Fahrzeuge im Ortseingangsbereich für die bereits seit 2005 erstmals eingereichte Geschwindigkeitsbegrenzung. Dort befinden sich eine Arztpraxis, eine Physiotherapiepraxis sowie eine Hebamme, begründete Keller und verwies auf viele parkende Autos in Spitzenzeiten. Die Begrenzung sollte möglichst vor der Straße zur Einmündung „Rhienfeld“ gelten, denn in der Verlängerung der Straße „Auf dem Klink“ befindet sich der Einzugsbereich der Grundschule, wie Keller sagte. Mitunter zählte er dort bis zu 20 parkende Fahrzeuge beiderseits der L 424. „Als die Verkehrskommission des Landkreises die Straße in Augenschein genommen hatte, parkten dort lediglich zwei Fahrzeuge“, berichtete Elmar Günzel.

Das reiche nicht für eine 70-Kilometer-Begrenzung und stelle somit auch keine Gefahr oder eine Behinderung dar, zitierte er aus dem Antwortschreiben des Landkreises. „Wir werden einen erneuten Antrag stellen, damit sich die Verkehrskommission auch bei Höchstbetrieb dort vor Ort einmal ein Bild machen kann“, versprach Elmar Günzel. Den Antrag schnellstmöglich auch ein zweites Mal bei der Straßenverkehrsbehörde einzureichen, unterstützte der Ortsrat einstimmig.

Die Verkehrskommission soll sich erneut in Börry informieren, wie die Gefahrensituation in Börry behoben werden kann, wünscht sich der Ortsrat.

Foto: gm



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