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Bürgermeister bestätigt Nachbesserungsbedarf

Ortsumgehung: Fußgänger haben am Kreisel das Nachsehen

Aerzen. Dass der Verkehr fließt, bedeutet nicht automatisch, dass die Bauarbeiten an der Umgehungsstraße rund um Aerzen bereits abgeschlossen sind. Und manche Unzulänglichkeit in der Planung offenbart sich auch erst jetzt im laufenden Verkehr. Im Kreisel zwischen Aerzen und Reher beispielsweise hat man offensichtlich die Fußgänger, die vom landwirtschaftlichen Weg aus den Rundverkehr überqueren möchten, völlig vergessen.

veröffentlicht am 29.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Nachdem die Trassenführung der neuen Umgehungsstraße den beliebten Spazier- und Wanderweg entlang des Wülmser Weges abgeschnitten hat, müssen Fußgänger nun den landwirtschaftlichen Weg von der Gellerser Straße oder vom Kreisel her nutzen, um den Wülmsen und das daran anschließende Waldgebiet Pyrmonter Berg zu erreichen. Entlang der Gellerser Straße wurde extra ein parallel zur Fahrbahn verlaufender geschotterter Weg angelegt, der von den Fußgängern bereits stark frequentiert wird, wie Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner jüngst vor den Mitgliedern des Heimat- und Verschönerungsvereins erklärte.

Vom Kreisel her kommend besteht aber keine Möglichkeit für Fußgänger, den landwirtschaftlichen Abzweig, der bis zum Hof Grüner auch für den Anliegerverkehr freigegeben ist, gefahrlos zu erreichen, ohne die Fahrbahn der Bundesstraße nutzen zu müssen. „Hier besteht Nachbesserungsbedarf, um den Kreisel fußgängerfreundlicher zu gestalten“, weiß auch der Bürgermeister. Wobei: Allen ist bewusst, dass zwar seit dem vergangenen Jahr Verkehr über die neue Trasse fahren kann, aber ohnehin noch kleinere Restarbeiten im Zuge der Ortsumgehung notwendig sind.

Sicherer hingegen wurde die Fuß- und Radwegquerung vor dem Kreisel aus Richtung Aerzen kommend gestaltet. Hier markiert nun endlich eine Warnbake das Ende des kombinierten Fuß- und Radweges. Bisher endete der geteerte Weg entlang des Reherweges, bedingt durch die noch fehlende Begrünung, optisch im Nichts – oder besser gesagt in einem tiefen Graben. sbr

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