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Besichtigung vorab mit Bürgermeister / Vereine melden Bedarf für das leerstehende Schulwohnhaus an

Ortsrat Reher mit langer Liste voller Wünsche

Reinerbeck (wj). Es war eine lange Liste voller Wünsche, die zur Beratung in der öffentlichen Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Reher im Dorfgemeinschaftshaus Reinerbeck anstanden. Sie reichte von der künftigen Nutzung des derzeit leerstehenden Schulwohnhauses Reher durch die dortigen Vereine über eine Solarlampe für Grießem bis hin zum Ausbau des Fußweges „Helle“ in Reinerbeck, um nur die wichtigsten Maßnahmen zu nennen.

veröffentlicht am 24.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:21 Uhr

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Für das ehemalige Schulwohnhaus forderte der Ortsrat ein Konzept, was damit werden soll. Die Vereine möchten gerne die Wohnung im Erdgeschoss als Anbindung zum großen Dorfgemeinschaftsraum mitnutzen, Ortsbürgermeisterin Christa Jakobi (WG) hatte schon mal vorsorglich diesen Wunsch schriftlich an die Aerzener Gemeindeverwaltung gegeben und dabei auch an einen Jugendraum gedacht. Die Vereine hatten bereits signalisiert, dass sie die nötigen Renovierungsarbeiten in Eigenleistung durchführen würden.

Verwaltung soll Kosten ermitteln

Bürgermeister Bernhard Wagner erinnerte im Hinblick auf die künftigen Kosten an die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen der reherschen Sporthalle und empfahl zunächst eine Kostenermittlung. Mittel aus den Konjunkturpaketen stünden derzeit nicht zur Verfügung. Die eingehende Diskussion, Nutzung durch die Vereine oder gegebenenfalls auch Vermietung, führte schließlich zu dem Beschluss, dass der Ortsrat die Verwaltung beauftragte, Umfang und Kosten für eine Nutzung der unteren Wohnräume durch die Dorfgemeinschaft festzustellen. Mit den drei Ja-Stimmen der Wählergemeinschaft gegen eine Nein-Stimme und eine Enthaltung der SPD-Ortsratsmitglieder wurde dieses Projekt „auf die Reise geschickt“.

Zum Tagungsordnungspunkt „Solarlampe für den Unteren Weg in Grießem“ nannte Bürgermeister Wagner die Kosten mit 4000 Euro. Hier wurde die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob nicht eine kostengünstigere Lösung möglich ist. Ein weiteres Ärgernis in Grießem: Der „Lager Bahnweg“ (Fußweg zum Friedhof) wächst zu und auch der „Sieben-Kuhlen-Weg“ zeigt sich reparaturbedürftig. In Reher fehlt noch immer das Buswartehäuschen am Dorfgemeinschaftshaus, die Mauer und das Geländer am Ehrenmal an der B 1 sind defekt. Ein Ärgernis auch hier: Der neu angelegte Fahrradweg wird als Parkfläche und für den Zulieferverkehr zweckentfremdet. Hier fordert der Ortsrat das Einschreiten der Gemeindeverwaltung.

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In Reinerbeck war der öffentlichen Sitzung eine Ortsbegehung mit Bürgermeister Bernhard Wagner vorhergegangen, der Friedhof und der Fußweg „Helle“ wurden eingehend in Augenschein genommen. Auch hier ging es neben der defekten Läuteanlage, Rasengräbern, Bänken, Einfassungen von Wegen und der Wasserentnahmestellen um den Erhalt des Fußweges vom Oberdorf über „Eickerborn“ zur Friedhofskapelle, deren Nordseitenanlage pflegeleicht gestaltet werden soll. Der „Horstweg“ weist Frostschäden auf und beim Fußweg „Helle“ besteht große Gefahr, dass die Böschung auf der Ostseite abrutscht. Eine Lösung wäre hier das Auffüllen des Hohlweges und der Schaffung einer Treppenanlage im unteren Bereich. Die Verwaltung wird hier prüfen, welche Maßnahmen möglich sind.

Über den Stand der derzeitigen Planung von Windenergieanlagen im Fleckenbereich Aerzen informierte Bürger meister Bernhard Wagner Ortsräte und Zuhörer. Zuvor hatte Dieter Kropp (Aerzen) in der Fragestunde die vier geplanten „Bürgerwindanlagen Aerzen“ im Pyrmonter Wald nahe der „Kalten Nase“ erläutert.

Der Ortsrat Reher mit Bürgermeister Bernhard Wagner (rechts) und Ortsbürgermeisterin Christa Jakobi (links)besichtigen den Fußweg „Helle“ in Reinerbeck. Im Mittelpunkt der Sitzung stand dann die ehemalige Schule in Reher. Fotos: wj

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