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Zufriedene Veranstalter – und was folgt im nächsten Jahr?

Open Air im Ohrbergpark: Ovids „wohliger“ Nachgeschmack

Emmerthal/Hameln. „Jeder, der da war, hat eine wohlige Schau erlebt“, es war eine „fantastische Veranstaltung“, von der Wirkung über die Inszenierung bis hin zur Kulisse, resümiert Harald Wanger, Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT). Wenige Tage, nachdem der Ohrbergpark durch Ovids Traum in märchenhaftes Licht getaucht und in sieben Stationen des Staunens verwandelt worden war, zeigen sich die Veranstalter sehr zufrieden mit der Veranstaltung und der Zusammenarbeit aller Beteiligten.

veröffentlicht am 14.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

Nina Reckemeyer
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„Mit dem Theater Anu sind wir eng verbandelt“, sagt Wanger und lobt weiter: „Das war eine tolle Kooperation mit Emmerthals Kulturbeauftragter Andrea Gerstenberger für ,Zeit für Kultur in Emmerthal‘ und der Familie von Hake, der der Ohrbergpark gehört.“ Der Ohrbergpark als Veranstaltungsort habe sich schon als Schattenwald im Vorjahr sehr gut bewährt – und dabei führe der Landschaftspark selbst noch immer ein wahres „Schattendasein“ in der Region, meint der HMT-Chef. Dass der Park mit Ovids Traum so gekonnt in Szene gesetzt wurde, freut ihn.

Insgesamt 1500 Besucher waren an beiden Tagen des vergangenen Wochenendes gekommen. „Bei 800 pro Abend hätten wir dichtgemacht.“ „Wir wollten über die Grenzen der Region hinaus und das ist uns auch gelungen, selbst das NDR-Fernsehen war da.“

Mit Partnern wie der VGH Bezirksdirektion und der Sparkasse Weserbergland sei es fast gelungen, die Veranstaltung mit einem finanziellen Gesamtaufkommen von 30 000 Euro zu decken. „Wir sind mit nur zirka 2000 Euro unter der Kostendeckung geblieben“, sagt Wanger, „ein tolles Ergebnis“.

Worauf sich die Region für das Jahr 2016 freuen kann? Das weiß Wanger zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Fans von Ovids Traum müssen stark sein, denn eines ist schon jetzt klar, „wir werden das nicht wiederholen, wir wollen etwas Neues bieten“. Und davon abgesehen schaffe es die HMT nicht, eine reine Auftragsproduktion zu „wuppen“. „Lassen sie es mal regnen, das ist nicht ganz risikofrei“, erklärt Wanger. Den Schattenwald im Jahr 2014 und Ovids Traum 2015 konnte die HMT einkaufen.

2016 steht der 200. Geburtstag der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm an. Damit ergäbe sich eine Fülle an Möglichkeiten. Obwohl sich alle Partner immer vorstellen können, mit Anu zu arbeiten, könne Wanger „nicht versprechen, ob es etwas Gleichwertiges geben wird“. Bis September wolle man ein Dachmarketing für 2016 entwerfen.



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