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Besucher und Akteure trotzen dem Regen beim „Historischen Dorffest“ / Nachts Rowdys unterwegs

Ohsener lassen Geschichte lebendig werden

Emmerthal (gm/ll). Der Nieselregen am Nachmittag und selbst der Dauerregen, der gegen Abend einsetzte, konnte der Stimmung beim „6. Historischen Dorffest“ am Samstag in Ohsen nichts anhaben. „Die Besucherresonanz ist trotz des Wetters hervorragend, und alle Buden- und Standbetreiber haben uns wieder einmal bestens unterstützt. Sie sind eine wahre Bereicherung für unseren jährlich stattfindenden Ausflug in die Geschichte“, sagte Ortsbürgermeister Wolfgang Jürgens, der mit Gemeindechef Andreas Grossmann das historische Treiben rund um die Petri-Kirche eröffnete. Nicht ganz so euphorisch sah es Sabine Westphal, die mit ihrem Ehemann Klaus für die Organisation innerhalb der „Historischen Interessengemeinschaft Ohsen“ verantwortlich war. „Da müssen wir uns gar nichts vormachen, letztendlich sind alle Freiluftveranstaltungen vom Wetter abhängig, und hier und heute hatte der Wettergott mit uns kein Einsehen“, meinte sie. Dennoch, die Veranstaltung kam auch bei allen „Nichtohsenern“ ausgesprochen gut an. Neben Buden- und Standbeschickern, die mit filigranem Kunsthandwerk und erlesenen Genüssen aufwarteten, waren die historischen Gewänder Mittelpunkt. Mit ihrem König, „Heinrich II und seiner Gemahlin“ alias Gerhard Lindhorst und Rose-Marie Scholz sowie deren fast 30-köpfiger Gefolgschaft bereicherten etliche Vertreter anderer Zeitepochen das Fest mit attraktiven Mitmachaktionen.

veröffentlicht am 07.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:41 Uhr

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„Das hier ist eine richtig coole Megaparty“, meinte der neunjährige Jan-Philip aus Kirchohsen, dessen Großvater Ulrich Warnke für die Musik verantwortlich war und am Abend Wunschtitel auflegte. Erstmals dabei war eine Wikinger-Truppe, deren Mitglieder aus dem Bundesgebiet angereist waren sowie die Dorfgemeinschaft Sabbenhausen, die lippische Spezialitäten anbot. Fünf Nachwuchstanzgruppen der TSG Emmerthal präsentierten muntere Aufführungen. Und dann waren da noch Zugführer d.R., Oberfeldwebel Henning Schisanowski und den Kreisvorsitzenden, Hauptfeldwebel der Reserve, Ernst Nitschke, die als Emmerthaler Reservistenkameradschaft wieder einmal das Zeltlager bewachten und als Französische Kanoniere des 21. Linien-Infanterie- Regiments von 1806 Erbsensuppeneintopf servierten. Tolle Showeinlagen lieferten die Amelgatzer Sternchen. Emmerthals Pastor Frank Reuning schlüpfte in die Kutte des Dirigenten und ließ die Wesermietzen aus Hajen zur Höchstform auflaufen.

Betrübliches nach dem Fest: In der Nacht zum Felgenfest am Sonntag hielten Rowdys Einzug im Ritterlager, brachen Stände der Beschicker auf und warfen Torten, die für den Verzehr beim Felgenfest vorgesehen waren, gegen die Marktbuden.

2 Bilder
Die Emma-Girls der TSG Emmerthal zeigen dem Regen die kalte Schulter.


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