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Ohne Angst - aber mit dem nötigen Respekt

Hämelschenburg (gro). Ein nicht alltägliches Hobby hat Markus Koch aus Hämelschenburg, gelernter Maurer und heute im Tierhandlungsbereich tätig. Er hält und züchtet in 26 Terrarien 38 Schlangen. „Schon als Junge interessierten mich die Reptilien“, sagt er. Vor nunmehr drei Jahren hat er mit der Zucht von Schlangen begonnen und das in der Hauptsache mit der Art Boa Constrictor. Sein Hauptantrieb ist „die Erhaltungszucht, weil die Tiere in der freien Natur fast ausgestorben sind“.

veröffentlicht am 07.04.2010 um 15:42 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:41 Uhr

Schlangen
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Hämelschenburg (gro). Ein nicht alltägliches Hobby hat Markus Koch aus Hämelschenburg, gelernter Maurer und heute im Tierhandlungsbereich tätig. Er hält und züchtet in 26 Terrarien 38 Schlangen. „Schon als Junge interessierten mich die Reptilien“, sagt er. Vor nunmehr drei Jahren hat er mit der Zucht von Schlangen begonnen und das in der Hauptsache mit der Art Boa Constrictor. Sein Hauptantrieb ist „die Erhaltungszucht, weil die Tiere in der freien Natur fast ausgestorben sind“. Zudem wolle er, und das sei ihm ganz wichtig, den Menschen bei Führungen in seinen Räumen die Angst vor Schlangen nehmen. „Viel zu oft wird durch die Sensationspresse und den Film das Image der bösen Schlange beschworen und geschürt. Das wird ihr nicht gerecht.“
In einem vom Wohnbereich getrennten Gebäudetrakt befindet sich der Raum mit den Reptilien. Wohlige Wärme schlägt einem entgegen und der Besucher schaut in und auf die Terrarien. Kein Laut ist zu hören – und in den „Glaskästen“? Da tut sich auch nichts. Grün ist zu sehen, ein auf dem Kopf liegender Blumentopf mit einem Loch, trockene Baumwurzeln und Äste. Aber der Ast da – da war doch was. Reglos liegt sie da, fällt kaum auf der Sägemehlstreu neben dem Holz auf – die Schlange. Nur ab und zu prüft sie mit ihrer geteilten Zunge die Luft und somit ihre Umgebung. „Hier leben meine Tiere in einer artgerechten Umgebung, bei gleichbleibender Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit in Terrarien je nach Art auf vorgeschriebenen bis zu drei Quadratmetern Größe“, sagt Koch.
Gerade die klimatischen Bedingungen sind für Schlangen sehr wichtig. Sie sind Voraussetzung nicht nur für das Wohlbefinden der Tiere, sondern ganz besonders auch für eine erfolgreiche Nachzucht, erklärt Koch. „Die Haltung und Zucht erfolgen übrigens strikt nach den Vorgaben des Bundesverbandes für fachgerechten Natur- und Artenschutz.“



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