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Arbeiten in Lüntorf dauern bis voraussichtlich September / Ignorieren Autofahrer die Absperrung?

Noch den ganzen Sommer

Lüntorf. Die Kanal- und Straßenbauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Lüntorf (L 428) liegen weiterhin im Zeitplan. Das berichtete der Erste Gemeinderat in Emmerthal, Elmar Günzel, den Mitgliedern des Ortsrates Grohnde, der auch den Bereich Lüntorf umfasst. Daher sei man weiter zuversichtlich, dass die gesamten Bauarbeiten im Herbst dieses Jahres abgeschlossen werden können.

veröffentlicht am 23.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

Friedrich-Wilhelm Thies
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„Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt zwischen dem Ortsausgang Richtung Ottenstein und der Falkestraße sind so gut wie abgeschlossen“, erklärte Günzel. Dort seien nur noch Restarbeiten zu erledigen. Dazu zählten etwa Geländeanpassungen zu den Grundstücken, Ausbesserungsarbeiten an den Seitenrändern oder etwa das Aufstellen von Geländern. Auch die nicht eingeplanten Arbeiten an der Gasleitung im dortigen Bereich sind nun erledigt. Im Rahmen der Baumaßnahme war festgestellt worden, dass die Gasleitung nicht in der nötigen Tiefe von 80 Zentimetern, sondern zu hoch lag. „Das wurde durch den Betreiber, der Firma Westfalen Weser Netz, behoben. Auch wenn dazu der bereits fertiggestellte neue Bürgersteig wieder aufgerissen werden musste, sind der Gemeinde keine zusätzlichen Kosten entstanden. Sie werden von dem Energieversorger getragen“, berichtete der Erste Gemeinderat. Solch ein Problem könne im Rahmen solcher Bauarbeiten aber immer mal wieder auftreten. Im zweiten Bauabschnitt zwischen der Falkestraße und der Abzweigung nach Deitlevsen (K 41) stehen die Arbeiten am neuen Kanal für das Regenwasser vor dem Abschluss. Die Fachfirmen haben sich fast bis an die Abzweigung zur Kreisstraße herangearbeitet.

Im Mai werden in dem Bereich dann die Straßenbauarbeiten beginnen. Günzel: „Im Hochsommer soll dann in den Bauabschnitten eins und zwei die letzte Schicht, die sogenannten Feindecke, aufgebracht werden.“ Dann folgt nur noch der dritte und kürzeste Bauabschnitt zwischen der Abzweigung zur K 41 und der Triftstraße. Auch hier werden der Regenwasserkanal und die Straße samt Gehwegen erneuert. „Somit sind wir zuversichtlich, dass wir die Bauarbeiten wie geplant Mitte September abschließen können“, betonte der Erste Gemeinderat.

Zum Abschluss der Bauarbeiten wollen sich dann Vertreter der Gemeindeverwaltung und des Ortsrates treffen, um Schäden an den Straßen im Ort zu begutachten, die durch den Baustellenverkehr entstanden sind. Ortsbürgermeisterin Rita Bode (SPD) hatte nämlich berichtet, dass das Pflaster an einigen Straßen und Plätzen, auf denen die schweren Baustellen-Lkw verkehren, schon arg gelitten hätte. „Wir müssen sehen, welche Schäden durch den Baustellenverkehr, die die Gemeinde beheben müsste, entstanden sind oder was vielleicht die Baufirma verursacht hat und dafür aufkommen muss“, gab Günzel zu bedenken.

Bevor der Straßenbau beginnt, sind Kanalarbeiten notwendig. tis

Nicht bestätigen konnte die Gemeindeverwaltung die Beobachtung eines Einwohners, dass viele Autofahrer die Straßensperrung einfach ignorieren und trotz Bauarbeiten dort entlangfahren würden. Im Rathaus seien keine Beschwerden von Einwohnern oder den Bauarbeitern eingegangen. Und trotz der Bauarbeiten sei die Straße ja für den Anliegerverkehr frei, hieß es. Schließlich sollen die Anwohner durchaus ihre Grundstücke erreichen können, falls dies nicht durch Baugruben und -maschinen auf der Straße verhindert wird. Auch hatte die Gemeinde immer wieder darauf hingewiesen, Anlieferverkehr zu ermöglichen, wenn dies mit der Baufirma vor Ort abgesprochen wird.

„Die Polizei kontrolliert ebenfalls den Bereich. Dabei mussten nur einmal einige mündliche Verwarnungen ausgesprochen werden. Ein anderes Mal wurden gar keine Verstöße festgestellt“, berichtet Elmar Günzel nach einem Gespräch mit der Polizeistation Emmerthal.



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