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Volles Programm beim Open Air an der Schrappmühle / Band „Who Killed Bruce Lee“ als Höhepunkt

Newcomer und bekannte Namen

AERZEN. Das hat gekesselt! Trotz drückender Hitze und Unwetterwarnungen wird beim dritten Schrappmühlen Open Air bis in die Nacht hinein das Tanzbein geschwungen. Das Unwetter blieb allerdings aus, lediglich ein paar Tropfen regnen vom Himmel, als die Dance-Rock-Band „Who Killed Bruce Lee“ als die Headliner spielen.

veröffentlicht am 05.06.2017 um 16:54 Uhr

Das Warten hat sich gelohnt: Die Fans feiern die Band „Who Killed Bruce Lee“, auf die schon der WDR Rockpalast aufmerksam geworden war. Foto: km
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Katharina Mork Reporterin
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Mit ihrem Auftritt entlassen die Musiker die Besuchermenge in die Nacht. Nebst Hamelns liebsten Libanesen, einer reichen Insektenlandschaft und Unmengen von Bier schmücken weitere Sensationen den Tag an der Schrappmühle in Aerzen.

Den Startschuss des Musikfestivals an dem Biker-Treffpunkt geben „Ameos“, eine ambitionierte Newcomer-Metalband aus Hameln, die bereits eine breite Fanbase hat. Eine nicht weniger großartige Show liefern „Kamasutra Sixtynine“ ab – die vierköpfige Rockband stammt ebenfalls aus Hameln. So gut „Ameos“ und „Kamasutra Sixtynine“ auch spielen, so schade ist es, dass so früh am Tag kaum Besucher da sind. Die Musiker scheinen dennoch Spaß zu haben.

Früher als erwartet folgt Jule Werner. Die preisgekrönte Soul-and-Funk-Musikerin und ihre Band drängeln sich spontan vor, da sie später einen zweiten Auftritt zu meistern haben. Weil die Jungs von „Nitrocircus“, der dritten Band im Hamelner Bunde, so nett sind, gewähren sie der Band gerne den Vortritt und sonnen sich derweil im Garten der Schrappmühle.

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„Nitrocircus“, nicht zu verwechseln mit den „Nitrogods“, die zwar ebenfalls auf dem Festival spielen, ähnliche Gesichtsbehaarung vorzuweisen haben, jedoch aus Stuttgart und Hannover stammen, treffen mit keckem, treibenden Rock‘n‘Roll genau den Nerv des Publikums. „We’re all gonna die, so let‘s get high“ schallt es über das mittlerweile gut besuchte Gelände der Schrappmühle.

Inhaberin Petra Scholz freut sich über die gute Resonanz, die das Festival nun seit drei Jahren mit sich bringt. Der unverändert hohe Luftdruck scheint einigen Besuchern die Kräfte aus dem Körper zu saugen. Eine dekorative Liege im Garten der Schrappmühle wird kurzerhand ihrem eigentlichen Zweck wieder gerecht – ein Festivalbesucher schlummert friedlich zwischen dem lärmenden Treiben vor sich hin.

Weiter geht’s mit „Sturms Fährmann“, einer sehr gut gekleideten Rock‘n‘Roll Band aus Stade, animiert mit großen Gesten, klaren Worten und eindrucksvoller Bühnenpräsenz das Publikum zum Ausflippen und Mitrocken – trotz hoher Temperaturen. Mit Metal von „Jawbreaker“, bluesigem Rock der Band „Nitrogods“ und knallhartem Punkrock der Band „Psychopunch“, die extra für das Festival aus Schweden gekommen sind, headbangen die Besucher der kühlen Nacht und damit den Headlinern des Festivals entgegen – es wird Zeit für „Who Killed Bruce Lee“. Gewohnt lässig, dabei mit geballter Leidenschaft, reißt die Rock‘n’Dance-Band, die schon im WDR Rockpalast einen Auftritt hatte, ihr Publikum in einen Strudel aus Synthesizern und treibenden Beats.

Gerd Siepmann, einer der Veranstalter des Open Air, ist zufrieden. „Dieses Jahr hatten wir 250 Besucher. Das sind zwar 30 weniger als letztes Jahr, aber wir denken, dass das dem Pfingstwochenende geschuldet ist.“ Das Festival in Aerzen könnte Kult werden – nächstes Jahr soll es dann in die vierte Runde gehen.


Bildergalerie: Fotos zum Schrappmühlenfest finden Sie online auf www.dewezet.de



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