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Neues Kapitel für den Sprachheilkindergarten

Aerzen (mafi). Ob die vierjährige Emily aus Hameln, ob Marvin (6) aus Bad Münder oder Marie Luise (5) aus Salzhemmendorf: An fünf Tagen in der Woche starten sie und 61 weitere Kinder im Landkreis morgens zur Sternfahrt nach Aerzen. Neun Kleinbusse sind dann unterwegs, um die Kleinen zum Sprachheilkindergarten „Burgwiese“ zu bringen.

veröffentlicht am 05.12.2012 um 15:48 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 01:21 Uhr

Wenn die Reithalle (li.) abgerissen und der Erweiterungsbau des Sprachheilkindergartens „Burgwiese“ fertiggestellt ist, soll auch das Spielgelände deutlich vergrößert werden.  Foto: mafi
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Aerzen (mafi). Ob die vierjährige Emily aus Hameln, ob Marvin (6) aus Bad Münder oder Marie Luise (5) aus Salzhemmendorf: An fünf Tagen in der Woche starten sie und 61 weitere Kinder im Landkreis morgens zur Sternfahrt nach Aerzen. Neun Kleinbusse sind dann unterwegs, um die Kleinen zum Sprachheilkindergarten „Burgwiese“ zu bringen. „Das Busfahren macht Spaß“, versichert Marie Luise, die einen der längsten Wege hat. Die Einrichtung des Vereins „Lebenshilfe“ in der Burgstraße besteht seit 22 Jahren, jetzt soll sie noch weiter optimiert werden: durch ein neues Gebäude auf dem angrenzenden Gelände, wo derzeit noch die Reithalle steht. Damit soll im Frühjahr 2014 das seit neun Jahren bestehende Provisorium in der alten Grundschule am Pöhlenweg beendet sein. Dorthin war der Kindergarten ausgewichen, als er zeitweise 25 auf Hilfe hoffende Familien auf der Warteliste stehen hatte. Der Geschäftsführer der „Lebenshilfe“, Peter Stuart, spricht von einem „lange nötigen Bauvorhaben“. Im März soll es losgehen.
Der ebenerdige Neubau mit 700 Quadratmeter Nutzfläche wird neben vier Gruppen- und Nebenräumen für je acht Kinder auch Therapiezimmer, zwei kombinierbare Mehrzweckräume zu je 44 Quadratmetern und kindgerechte Sanitäranlagen bieten. Von dem geplanten großen Außenspielgelände werden auch die Kinder in dem bestehenden und weitergenutzten Gebäude an der Burgstraße profitieren, für die es bislang draußen recht beengt ist. Der Hauptzugang zu dem neuen Gebäude mit Pultdach und brauner Faserzementfassade erfolgt über den Tannenweg. Irmgard Fricke, die den Kindergarten seit zwölf Jahren leitet, ist begeistert vom Entwurf des Architekten Peter Nasarek. Der Baufachmann errichtet für die „Lebenshilfe“ derzeit auch das Wohnheim an der Weserpromenade in Hameln.

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