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Gemeinde plant Digitalfunk für die Feuerwehren in Emmerthal

Neue Technik kostet 125 000 Euro

Emmerthal (gm). Die Gemeinde Emmerthal rechnet mit Kosten in Höhe von 125 000 Euro, um den digitalen Sprech- und Datenfunk für die Ortsfeuerwehren einzuführen. Wie Erster Gemeinderat Elmar Günzel dem Feuerwehrausschuss erläuterte, soll in den kommenden Jahren die bisherige analoge Technik bei den Behörden und Organisationen bundesweit mit Sicherheitsaufgaben umgerüstet werden. „Eine Umstellung von Echtbetrieb im digitalen Sprech- und Datenfunk ist für den Bereich der Polizeidirektion Göttingen, zu dem auch der Landkreis Hameln-Pyrmont gehört, für das Frühjahr 2013 vorgesehen“, sagte er.

veröffentlicht am 18.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:41 Uhr

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Um Kosten zu sparen, haben sich die Vertreter der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in einer Dienstbesprechung mehrheitlich darauf verständigt, gemeinsam an der dritten Ausschreibung des Landes Niedersachsen im Herbst 2011 teilzunehmen. Die Mitglieder im Feuerwehrausschuss befürworteten die Teilnahme an der Ausschreibung, damit auch die Emmerthaler Ehrenamtlichen im ersten Halbjahr 2013 mit der neuen Digitaltechnik ausgerüstet werden könnten. Die veranschlagten Kosten in Höhe von etwa 125 000 Euro und die damit verbundene Verpflichtungserklärung stellt allerdings eine erhebliche Herausforderung für die Gemeinde dar. „Es besteht generell keine Verpflichtung“, sagte Günzel. „Allerdings wäre es sinnvoll, wenn der Rat uns als Verwaltung ermächtigt, an der Ausschreibung teilzunehmen, um im Verband deutlich bessere Einkaufskonditionen zu erhalten.“ Ausschussvorsitzender Rolf Keller wies darauf hin, dass der Landkreis aus den Mitteln der Feuerschutzsteuer die neue Technik eventuell in Höhe von 30 Prozent bezuschussen will.

„Im Nachtragshaushalt 2011, der vielleicht noch vor der Sommerpause beschlossen werden könnte, wäre damit zur Teilnahme an der 3. Ausschreibung des Landes Niedersachsen eine Verpflichtungserklärung in Höhe von 125 000 Euro zu veranschlagen“, so Günzel. „Und im Haushalt 2012 wäre ein Haushaltsansatz von 65 000 Euro und in den Haushaltsjahren 2013 und gegebenenfalls 2014 aufgeteilt ein weiterer Gesamteinsatz von 60 000 Euro einzustellen“, rechnete er vor.

Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt wusste zu berichten, dass nach der Einführung des Digitalfunks weitere Betriebskosten für die Nutzer entstehen könnten. „Nach meinen Informationen sind halbjährliche Wartungsarbeiten und regelmäßige Setups erforderlich“, sagte er.

Die erste öffentliche Feuerwehrausschusssitzung der Gemeinde in diesem Jahr fand im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen aus Bessinghausen statt. Seit seinem Amtsantritt 2006 als Ausschussvorsitzender dieses Gremiums will Rolf Keller dadurch den Kommunalpolitikern einen persönlichen Eindruck von dem Zustand der Gerätehäuser und der jeweiligen Einsatzfahrzeuge vermitteln.



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