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Kunststoffplatten ersetzen den Spielsand unter den Geräten – so soll weniger Dreck ins Wasser und auf die Anlage geraten

Neue Spielgeräte sollen Aerzener Freibad attraktiver machen

Aerzen (sbr). Eigentlich braucht das Aerzener Freibad sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, denn der aktuelle Schwimmbad-Test attestiert dem kommunalen Bad, dass es alles hat, was man braucht und manches, von dem die meisten Aerzener noch gar nichts wissen, weil es noch relativ neu ist.

veröffentlicht am 25.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

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Während andere Verwaltungen mit Neuerungen im Schwimmbadbereich stets gleich an die Öffentlichkeit gehen, geschieht dies in Aerzen oft im stillen Kämmerlein. So auch bei der deutlichen Aufwertung der Außenanlage des Freibades durch neue Spielgeräte im Bereich des Kinderplanschbeckens. Die alte, in die Jahre gekommene hölzerne Rutsch- und Kletterkombination gehört schon seit dem Frühjahr der Vergangenheit an. „Bei der routinemäßigen Kontrolle der Spielgeräte wurde festgestellt, dass die Rutschkombination abgängig war und dringend ersetzt werden musste“, erklärt Aerzens Bürgermeister Bernhard Wagner.

Nach Beratungen in der Verwaltung wurde ein neues Konzept entwickelt, dass keine Kombination aus Rutsche und Klettergerüst mehr vorsieht. Begründung: Das Freibad verfügt mit den beiden Rutschen am Nichtschwimmerbecken und der Babyrutsche im Planschbecken über insgesamt drei intakte Rutschmöglichkeiten für die kleinen und größeren Badegäste. Stattdessen hat man sich vonseiten der Verwaltung nach Rücksprache mit dem Bäder-Team für die Anschaffung einer Doppelschaukel und eines Kletterturms entschieden. Diese Zweiteilung entzerrt den Spielbereich auch räumlich, sodass jetzt auf beiden Seiten des Planschbeckens fest installierte Spielgeräte zu finden sind. Beim Material entfiel die Wahl auf besonders haltbaren und weniger wartungsintensiven Recycling-Kunststoff. Darüber hinaus wurden mehrere Picknickgarnituren im vorderen Bereich der Liegewiese aufgestellt, die von den Badegästen gern und oft in Anspruch genommen werden.

Das Sandstrand-Paradies im Miniaturformat auf der Terrasse des Hummetal-Bistros kommt bei den Besuchern ebenfalls gut an. Einem Strandabschnitt im Freibad muss aber der Eigenbetrieb Wasser des Fleckens Aerzen als Betreiber der Aerzener Bäder eine klare Absage erteilen. „Der Sandeintrag von einer so großen Fläche in die Schwimmbecken würde Probleme im technischen Bereich des Schwimmbades verursachen und ist aus diesem Grund nicht gewollt“, erklärt der Bürgermeister. „Darum haben wir auch auf Sand als Fallschutz unter den Spielgeräten verzichtet und auf Platten aus weicherem Kunststoff zurückgegriffen, obwohl es sich unter den Spielgeräten um relativ kleine Sandflächen handeln würde“, so Bernhard Wagner weiter.

Das Beachvolleyballfeld am anderen Ende der Liegewiese ist allerdings mit reichlich feinem Sand bestückt. „Das wurde aber auch ganz bewusst unter diesem Gesichtspunkt weit weg vom Beckenrand angelegt“, so die Argumentation aus dem Rathaus.

Neue Spielgeräte werten das Außengelände des Aerzener Freibades auf. Im Hintergrund das Beachvolleyballfeld am Rand der Liegewiese.

Foto: sbr



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