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Teilnehmer von früheren Kaffeefahrten erhalten erneut Rechnung

Neue Betrugsmasche erfolglos – Aerzenerin geht gleich zur Polizei

Aerzen (tis). Es ist offensichtlich wieder mal eine Betrugsart, bei dem mit unbegründeten Zahlungsaufforderungen versucht wird, an das Geld anderer Leute zu kommen. Nach Ermittlungen der Polizei versenden ehemalige Mitarbeiter einer „Kaffeefahrten-Firma“ Rechnungen, ohne dass dafür eine entsprechende Gegenleistung vorliegt. Die Beamten raten zur Vorsicht.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:21 Uhr

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Eine Aerzenerin erhielt am Dienstag genau so eine Rechnung über angeblich im Jahr 2007 angelieferte Gesundheitsartikel. Die 58-Jährige konnte sich dies aber nicht erklären, vermutet dahinter einen Betrugsversuch und ging zur Polizei. Bei Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion wurde festgestellt, dass es ähnliche Fälle in Borken (Nordrhein-Westfalen) und Cloppenburg gegeben hat. Polizeioberkommissar Jörn Schedlitzki: „Es besteht der Verdacht, dass ehemalige Mitarbeiter einer Firma, die Kaffeefahrt betrieb, an ehemalige Kunden dieser Firma entsprechende Rechnungen versenden, ohne dass eine entsprechende Gegenleistung vorliegt.“

Die Aerzenerin gab auch an, im Jahr 2007 an einer Verkaufsveranstaltung, einer sogenannten Kaffeefahrt, teilgenommen zu haben. „Bei dieser Fahrt von ihr erworbene Gegenstände seien jedoch ordnungsgemäß bezahlt worden“, erklärt Jörn Schedlitzki. Da nicht auszuschließen ist, dass weitere Personen entsprechende Rechnungen zugesandt bekommen, rät die Polizei, Forderungen jeweils genau zu prüfen und bei Verdacht des Betruges umgehend eine Strafanzeige zu erstatten. „Die Rechnung wird im Namen einer Handelsagentur versandt und begründet sich auf den angeblich entstandenen Transportaufwand, der am Anlieferungstag versehentlich nicht berechnet worden sei“, berichtet Schedlitzki.



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