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Atomgegner fordern AKW-Betreiber erneut zu Verzicht auf

Nein zu Mox-Brennelementen

Emmerthal (red). Die Anti-Atom-Gruppen um das AKW Grohnde begrüßen die Schließung der Mischoxid-Brennelemente-Fabrik im britischen Sellafield. „Wir hoffen, dass damit auch die Wiederaufbereitung von Brennelementen und damit die radioaktive Verseuchung der Meere beendet wird und keine Transporte von Mox-Brennelementen nach Deutschland und in das AKW Grohnde erfolgen“, heißt es in einer Erklärung. Die Reaktorkatastrophe besonders im mit Mox-Brennelementen bestückten Block 3 des Atomkraftwerkes Fukushima hätte gezeigt, dass plutoniumhaltige Brennelemente ein Reaktorunglück noch verschlimmern würden: Schon ein millionstel Gramm des frei gewordenen Plutoniums könnte eingeatmet Krebs erzeugen. Die Initiativen sehen die Schließung der Mox-Brennelemente-Fabrik auch als einen Teilerfolg ihres Protestes. Nach dem Widerstand gegen Mox-Transporte in Deutschland sei nach Fukushima auch der japanische Markt für Mox-Brennelemente zusammengebrochen. Atomkraftgegner hatten sich mit mehreren Demonstrationen und Protestpostkarten gegen die Mox-Wirtschaft gewandt. Für Ende November ist ein weiterer Brennelemente-Wechsel am AKW Grohnde geplant. Die Atomgegner fordern e.on auf, als Konsequenz aus Fukushima keine Mox-Brennelemente mehr einzusetzen.

veröffentlicht am 09.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:21 Uhr

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