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Suche nach Tier und Besitzer bleibt erfolglos

Nach Wildkamera-Foto: Keine Spur vom mysteriösen Hund

AERZEN. Trotz intensiver Überwachung durch Wildkameras und dem Auslegen von Futter in einem Aerzener Waldstück fehlt von dem mysteriösen, offenbar herrenlosen Hund mit dem auffälligen Brustgeschirr jede Spur. Das berichtet Susanne Mundhenk-Alpert, Vorsitzende des Vereins Tiernotruf Aerzen.

veröffentlicht am 13.02.2019 um 12:41 Uhr

Der herrenlose Hund hatte eine Wildkamera ausgelöst. Foto: pr
59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Bereits mehrfach war er von Jägern in dem bewaldeten Gebiet im Flecken Aerzen gesichtet und auch von einer Wildkamera im Bild festgehalten worden (wir berichteten). Doch auch zwischen den ersten Sichtungen des Hundes durch Jäger und der Aufzeichnung durch die Wildkamera hatten Wochen gelegen.

„Nach der Berichterstattung in der Dewezet sind keine Hinweise auf einen möglichen Besitzer oder den aktuellen Aufenthaltsort des Hundes bei uns eingegangen“, erklärt Susanne Mundhenk-Alpert, Vorsitzende des Vereins Tiernotruf Aerzen. Offenbar habe ihn niemand seit der letzten Woche gesehen und vermisst werde das Tier allem Anschein nach auch nicht. Die Gellerserin war nach dem Wildkamera-Schnappschuss vom Jagdpächter des Aerzener Waldstücks informiert worden und hatte nicht nur die vereinseigene Kamera in dem Waldstück installiert und Futter ausgelegt, sondern sich mit ihrer Suchanfrage unter anderem über die Presse an die Öffentlichkeit gewandt. Bisher allerdings ohne Erfolg. Susanne Mundhenk-Alpert vermutet, dass es sich bei dem Tier um einen sogenannten Auslandshund handelt, der möglicherweise schon bei der Übergabe an die neuen Besitzer ausgebüxt ist.

„Das von den Jägern als scheu und nachtaktiv beschriebene Verhalten spricht für diese These, ebenso wie die Tatsache, dass das Tier nicht vermisst wird und dass auch sonst offenbar niemandem das Fehlen eines Hundes aufgefallen ist“, glaubt die im Umgang mit Tieren erfahrene Vereinsvorsitzende. Der Anschein, dass das Brustgeschirr sehr eng anliegt, könne darauf hinweisen, dass es sich bei dem Hund um ein im Wachstum begriffenes Jungtier handele, das bereits seit einiger Zeit durch den Wald streunt.

Doch noch will Mundhenk-Alpert die Hoffnung nicht aufgeben, dass der mysteriöse Hund ein weiteres Mal in die Fotofalle tappt. Sie kontrolliert die technische Überwachung regelmäßig und legt nach wie vor auch Futter aus, wie sie auf Nachfrage berichtet.



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