weather-image
21°

Nach Revision: AKW soll wieder ans Netz

GROHNDE. Diese Revision war im Vergleich zu früheren Jahren, in dem es am Kernkraftwerk Grohnde zu längeren Zwangspausen gekommen war, fast eine Punktlandung: Voraussichtlich ab dem Wochenende soll das AKW wieder Strom produzieren. Im vergangenen Jahr musste die Revision sogar um knapp zwei Monate verlängert werden.

veröffentlicht am 07.04.2017 um 14:14 Uhr

270_0900_39816_lkae_101_kkw_Wal_0403_.jpg
Christian Branahl

Autor

Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Abonnement
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Am Freitag habe sich das Kraftwerk bereits im Anfahrprozess befunden, teilte Almut Zyweck als Sprecherin von Betreiber Preussen Elektra (früher Eon) auf Nachfrage mit. Gegenüber der Ursprungsplanung sei etwas mehr Zeit für Instandsetzungsmaßnahmen und Inspektionen benötigt worden. Zyweck: „Wir gehen derzeit davon aus, dass wir von Samstag auf Sonntag wieder mit dem Netz verbunden werden können.“ Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz als Atomaufsicht meldet sich dazu in der Regel erst, sobald das AKW wieder am Netz ist, wie Sprecher Rudi Zimmeck gestern sagte. Das Ministerium und von der Behörde zugezogene Sachverständige überwachen die für die nukleare Sicherheit bedeutsamen Revisionsarbeiten. Die AKW war am 4. März vom Netz gegangen. Seitdem gab es zwei meldepflichtige Ereignisse: Ein Notstromdiesel sei gestartet worden (Ministerium: „Ereignis hatte keine weiteren Auswirkungen“) , außerdem habe sich ein Brennelementzentrierstift im unteren Kerngerüst des Reaktordruckbehälters gelöst. cb

Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare