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Verkehrssicherheit an Umleitungsstrecke: Gemeinde wendet sich erneut an Landkreis

Nach Protest von Eltern: Noch steht eine Antwort aus

Groß Berkel. Mit 500 Unterschriften fordern Eltern aus Groß Berkel mehr Sicherheit entlang der Ortsdurchfahrt, wenn sie im nächsten Jahr wegen der Arbeiten am Ohrberg zur Umleitungsstrecke wird. Die Gemeinde hat die Forderung der Protestler an den zuständigen Landkreis weitergeleitet – und wartet noch auf eine Antwort.

veröffentlicht am 22.12.2015 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:54 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Es war die berühmte Ruhe vor dem Sturm, die die Anwohner der Dorfstraße und weiterführend der Ohrschen Straße in Groß Berkel genießen durften, denn aufgrund von Radwegbauarbeiten war die L 432 zwischen dem Hummedorf und Ohr über mehrere Wochen voll gesperrt. Nur die Anlieger duften die Straße durch den alten Ortskern bis zur Baustelle passieren. Doch nun ist die Vollsperrung aufgehoben und zu dem ohnehin schon starken Verkehrsaufkommen auf der schmalen Landesstraße kommt von Mai bis Dezember nächsten Jahres noch aufgrund der Ohrbergbaustelle der Umleitungsverkehr der B 83 hinzu. Diese Strecke wird täglich von etwa 12 000 Fahrzeugen befahren (wir berichteten). Die Bürger sind alarmiert und befürchten eine Gefährdung ihrer Kinder. Grund: Die Grundschule liegt direkt an der Ohrschen Straße, sodass der Schulweg direkt an der Umleitungsstrecke entlang führt.

Sowohl Schulleitung und Elternvertreter als auch Anwohner und Bürger fordern, die während der Umleitungsphase von der Einmündung L 432/B 1 bis zu Kathers Hof vorgesehene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde innerorts auf die gesamte Dorfstraße und Ohrsche Straße auszuweiten. Diesem Wunsch ist das zuständige Straßenverkehrsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont bisher nicht gefolgt. „Amtsleiter Andreas Stemme wurde ein Schreiben des Fleckens Aerzen mit den Unterschriftenlisten der Bürger persönlich in der gemeinsamen Besprechung bezüglich der Vollsperrung der B 83 in der Straßenbauverwaltung Anfang Dezember übergeben“, erklärt Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock. „Die Problematik vor der Schule soll noch einmal gesondert erörtert werden.“ Insgesamt sammelte die Initiative eigenen Angaben zufolge über 500 Unterschriften und möchte damit erreichen, dass auch über die Dauer der Umleitungsstrecke hinaus eine Tempo-30-Zone auf der Ohrschen Straße in unmittelbarer Nähe zur Schule eingerichtet wird.

Ein weiteres Problem neben der Tempobegrenzung stellt zurzeit noch die Standortfrage für die zweite zusätzliche innerörtliche Ampel dar. Während eine Lichtzeichenanlage den Verkehrsfluss im Einmündungsbereich B1/L432 regeln soll, ist geplant, eine Fußgängerampel in Höhe der Sparkasse aufzustellen. Wittrock: „Hier ist aber die Standortfrage noch zu klären. Auf der einen Seite wird es sicherlich wieder die Sparkasse werden, gegenüberliegend gestaltet es sich noch ein wenig schwierig. Notfalls muss über die Ampelform noch beraten werden.“



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