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Altes Teilstück der B 1 bei Aerzen wird missbraucht

Müllplatz und Kloake

Aerzen. „Das Gelände verkommt zur Kloake!“ Der Vorwurf von Aerzens Ortsratsmitglied Carsten Klein wiegt schwer. Gemeint ist die Situation auf dem stillgelegten Teilstück der alten Bundesstraße 1, das als Zubringer zur Alteburg dient. Am Wochenende werden auf dem zurückgebauten Bundesstraßenabschnitt oft Lastwagen abgestellt. Doch abseits der neuen Ortsumgehung campieren nicht nur gern ausländische Fernfahrer über Tage und hinterlassen ihre Spuren, rechts und links der Teerstraße werden darüber hinaus von Unbekannten Bauschutt, Müllsäcke und ganze Streuladungen aus Haustierställen illegal entsorgt. Neben jeder Menge Unrat säumen Papiertaschentücher den Randstreifen und lassen vermuten, dass sich hier der eine oder andere Verkehrsteilnehmer im Sichtschutz der Begrünung erleichtert hat.

veröffentlicht am 01.03.2016 um 17:02 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:50 Uhr

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Autor:

Sabine Brakhan
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Ratsherr Klein sieht besonders an diesem Landzipfel dringenden Handlungsbedarf. Leider seien dem Flecken Aerzen die Hände gebunden, bedauert der Erste Gemeinderat Andreas Wittrock. „Die im Zuge des Baus der Aerzener Umgehungsstraße entstandenen Freiflächen wurden noch nicht offiziell von der Straßenverkehrsbehörde an den Flecken übergeben“, erklärt er. So sei es auch noch nicht möglich, vonseiten der Gemeinde tätig zu werden und beispielsweise durch Verbotsschilder eine Verbesserung der Gesamtsituation herbeizuführen. Im Bezug auf einige vertragliche Dinge, die mit dem Neubau der Ortsumgehung in Verbindung stehen, bestehe noch Klärungsbedarf. In Kürze gebe es aber ein Gespräch mit dem Leiter der Straßenbauverwaltung. Thema ist dann unter anderem die klare Übergabe von Landzipfeln wie beispielsweise an der Alten Burg in das Eigentum der Gemeinde. Während der Flecken Aerzen bei der Landabtretung noch auf eine offizielle Übergabe wartet, wurde der Zuständigkeitswechsel bei der Laatzener Straße in Groß Berkel und der Straße Hainholz in Dehrenberg bereits vollzogen. Beide Wege wurden im Zuge des Umgehungsstraßenbaus vom Kreis in die Zuständigkeit der Gemeinde übergeben, wie Andreas Wittrock bestätigt.

Lkw-Fahrer nutzen den Weg Alteburg häufig als Rastplatz – manchmal über Tage hinweg.


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