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Ortsrat Grohnde signalisiert Unterstützung

Mountain-Biker auf der Suche nach geeigneter Trainingsfläche

Grohnde/Lüntorf. Den Sport gibt es schon im Weserbergland: Mountain-Bike-Downhill – auf Deutsch: Bergabfahrt mit dem Fahrrad. Dabei geht es darum, auf einem abgesteckten mit natürlichen Hindernissen gespickten Parcours mit einem speziellen Fahrrad möglichst schnell bergab zu fahren.

veröffentlicht am 25.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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In der jüngsten Sitzung des Ortsrates Grohnde unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeisterin Rita Bode stellten Lukas Melambiotis und Merlin König ihre Gruppe und ihren Sport vor. Ihren Angaben zufolge gehören ihrer Gruppe in Emmerthal je nach Termin drei bis zehn Downhiller an. In jedem Jahr gibt es etwa fünf internationale Rennen. Um dafür trainieren zu können, hatten die Abfahrer bislang eine abgesperrte Fläche im Deister genutzt. Da die jungen Sportler vielfach noch keinen Führerschein haben, entstand das Problem, den Trainings-Parcours zu erreichen. Eine näher gelegene Fläche bei Hastenbeck wurde nach ihren Angaben zerstört. Danach fragten sie bei Bürgermeister Andreas Grossmann an, eine entsprechende Fläche zu finden. Nach einer Ortsbesichtigung unter anderem mit dem Vorsitzenden der Schützengilde Grohnde, Lothar Hahlbrock, fanden sie eine geeignete Trainingsfläche oberhalb des Schützenhauses Grohnde. Bürgermeister Grossmann zeigte sich aufgeschlossen. Um Bedenken zu zerstreuen, machte Grossmann deutlich: „Die Fläche ist nicht genehmigungspflichtig“, haftungsrechtlich müssten aber noch einige Fragen geklärt werden. Horst Fischer, Mitglied im Ortsrat und Vorsitzender des TSV Grohnde, bestätigte, dass ein Gespräch stattgefunden hat. „Nur weiß ich noch nicht, in welcher Sparte ich die Sportler unterbringe. Aber wir bekommen das geregelt“, zeigte sich Fischer zuversichtlich. Bedenken von Friedhelm Nagel, Vorsitzender der Forstgenossenschaft Lüntorf, wonach es Ärger mit Mountainbikern und anderen Waldbenutzern im Deister gegeben habe, zerstreute Bürgermeister Grossmann. „Die Sportler kamen auf uns zu und möchten eine Fläche zum Üben“, sagte Grossmann. ubo

Demnächst wohl ein vertrautes Bild in der Region: Mountain-Biker beim Training.dpa



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