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Doppelkonzert des Emmerthaler Blasorchestes beendet Kulturjahr der Gemeinde

Mit Spielfreude auf der Bühne

Emmerthal. Einen musikalischen Hochgenuss präsentierte das Emmerthaler Blasorchester (EBO) mit der Weihnachtsrevue – und das gleich bei zwei Konzerten. Unter der Leitung von Arndt Jubal Mehring bewiesen die 33 Musikerinnen und Musiker sowie die zehn Kinder des Jugendensembles zum Ende des Kulturjahres in Emmerthal ihr Können. Das Orchester spannte einen großen musikalischen Bogen.

veröffentlicht am 02.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

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Bereits beim ersten Stück, der Ouvertüre „Pique Dame“ von Franz von Suppé, zeigte das EBO, an welch anspruchsvolle Musikstücke sie sich herantrauen. Melodiös, feinfühlig, zart und teilweise ebenso kraftvoll und ekstatisch ließen die Musiker ihre Instrumente miteinander und auch mit dem Publikum sprechen. Auf dem besten Weg, den Erwachsenen nachzueifern, sind die Kinder und Jugendlichen des Nachwuchsorchesters. Sarina, Leonie, Greta, Kaja, Noemi, Patrick, Daniel, Melvin, Mattes und Melvin brachten „Das große Tor von Kiew“ und „The Tempest“ (Das Unwetter“) mit Unterstützung zu Gehör und bewiesen den hohen Leistungsstand, den sie bereits jetzt erreicht haben. Auch bei einem Melodienreigen zeigten sie zusammen mit dem EBO ihr Können.

Als Dank für sein Solo erhielt Askan Lauterbach eine Spieluhr geschenkt. Zuvor hatte er seinen Auftritt mit dem Wiegenlied „Trumpeters Lullaby“ von Leroy Anderson. Das weitere Repertoire des Orchesters reichte vom Walzer „Im Tannenwald“ über Melodien aus „Mary Poppins“ bis zu „Driving Home For Christmas“ von Chris Rea. Um auf das Weihnachtsfest einzustimmen, hatte sich das EBO besondere Stücke ausgesucht, darunter die „Petersburger Schlittenfahrt“ und ein Medley.

Mit langanhaltendem Applaus dankten die Zuhörer dem Blasorchester für das stimmungsvolle Konzert. Besonders die Zugabestücke hatten es Marianne Oppermann angetan. „Es war stimmig, die Kleinen und die Großen spielten sehr harmonisch“, freute sich die Zuhörerin. „Die Stücke waren sehr gut ausgesucht und anspruchsvoll.“ Das Repertoire lobte ebenso Ursula Müller: „Die Lieder waren sehr gut, harmonisch und auf das Weihnachtsfest einstimmend.“

Auch den Musikern machte es sichtlichen Spaß. „Wenn wir spielen, spüren wir, ob das Publikum mitgeht, wie die Lieder ankommen und ob die Zuhörer ihren Spaß haben. Dann macht es uns auch großen Spaß“, erklärt Gunda Hesse. „Wir versuchen, beim Spielen eine musikalische Spannung aufzubauen. Diese Spannung entsteht aus der Geschichte zum jeweiligen Musikstück. Beim Üben haben wir ein musikalisches Bild im Kopf, um richtig zu spielen. Dieses Bild mit der Spannung versuchen wir ins Publikum zu tragen, damit der Funke überspringt.“ Sie verweist auf den zweiten Teil des ersten Konzertes. Gunda Hesse: „Wir haben richtig gespürt, wie der Funke übersprang.“ ubo

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