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TonArt überzeugt bei starkem Auftritt

Mit purer Lebensfreude

Aerzen. „Wir haben 28,95 Quadratmeter Bühne. So viel Lebensfreude war selten drauf!“ – Nicht nur Heiko Bossog, der in Aerzen für die Veranstaltungsreihe „Kultur in der Domänenburg“ verantwortlich zeichnet, war begeistert vom Auftritt des Hamelner Chors TonArt unter der Leitung von Lutz Göhmann. Auch Swetlana Herold aus Aerzen, selbst Chorleiterin, konnte vom bunten TonArt-Repertoire, das von Gospel bis Pop reicht, nicht genug bekommen. „Schon allein das Auftreten der Sänger und Sängerinnen ist klasse. Sie halten sich nicht steif an ihren Notenblättern fest, sondern beherrschen die Texte auswendig und können sich so viel freier bewegen. Da ist neben den erstklassigen Stimmen die pure Freude am Gesang auf der Bühne zu erkennen“, zollte die Fachfrau dem gemischten Chor Respekt.

veröffentlicht am 23.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:41 Uhr

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Eigentlich sollte das Konzert den Auftakt für die neue Reihe „Kultur auf Tour“ darstellen und erstmals besondere Räumlichkeiten außerhalb der Domänenburg zu Veranstaltungsorten werden lassen. Im Nachhinein erwies es sich als gut, dass das Blumenhaus Marre derzeit umgestaltet wird, sodass der Auftritt nun doch wieder im Südflügel der Burg stattfand: Die weit über 100 Gäste hätten samt Chor im Blumenhaus gar keinen Platz gefunden, ist sich auch Chorleiter Lutz Göhmann sicher.

Ein musikalischer Schwerpunkt ließ sich im zweistündigen Programm erkennen: die Popsongs der letzten 50 Jahre. Ob „Drück die 1“, das „offizielle Lied zum Mobiltelefon“, wie Lutz Göhmann meint, das zu Tränen rührende „You raise me up“, oder Grönemeyers „Mambo“ – der Chorleiter hatte für jeden Song eine spritzige Anmoderation parat. Neben der stilistischen Vielfalt glänzte TonArt mit Liedern in deutscher, englischer, französischer und bei „Mas que nada“ sogar in brasilianisch-portugiesischer Sprache. Schauspielerisch perfekt war auch die Zugabe umgesetzt: Zum bekannten Shanty „What Shall We Do with the Drunken Sailor“ schlüpfte ein Chormitglied in die Rolle des torkelnden Seefahrers, bevor das Schlaflied „Goodnight Sweetheart“ den Schlusspunkt unter ein fantastisches Chorkonzert setzte. sbr



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