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Nach 150 Jahren wieder Fachwerk-Neubau im Dorf / Stilechtes Gebäude mit Kontrastprogramm

Mit Gespür für Tradition und moderne Technik

Grupenhagen (sbr). Wie überall in Deutschland, findet man auch in Grupenhagen noch heute jahrhundertealte Fachwerkhäuser. Von der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden in Deutschland Holz und Lehm zu Häusern verbaut. Beides war damals reichlich vorhanden. „Jedem Grupenhäger Hof stand über Jahrhunderte hinweg regelmäßig Eichenholz als Bauholz zu“, weiß Karl Pape, Ehrenvorsitzender des Kultur- und Heimatvereins, aus der Vergangenheit zu berichten. Als das Massivholzaufkommen in den heimischen Forsten knapper wurde, begann die Suche nach neuen Baumaterialien, und das Fachwerkhaus kam mehr und mehr aus der Mode. „Das letzte Fachwerkhaus in Grupenhagen wurde vor 150 Jahren errichtet“, hat Karl Pape in der Chronik nachgelesen. Allerdings muss in dieser Beziehung die Dorfgeschichte weitergeschrieben werden, denn Svenja Hornburg und der aus Herford stammende Waldemar Stor haben sich ganz bewusst gegen einen 08/15-Neubau entschieden und auf der ehemaligen Kuhwiese der Familie Hornburg ein modernes Fachwerkhaus nach altem Vorbild, aber mit neuester Technik ausgestattet, gebaut.

veröffentlicht am 04.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:21 Uhr

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