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Kreisgruppe sucht Dialog mit Einwohnern / Pioniere, ABC-Zug und Feuerwehr am Weserufer

Mit den Reservisten auf Tuchfühlung

Emmerthal (gm). Mal Regen, mal Sonnenschein – das ideale Wetter für die Kreisgruppe Weserbergland des Reservistenverbandes der Deutschen Bundeswehr, um sich standesgemäß zu präsentieren. Zum neunten Mal fand im Landkreis der „Tag der Reservisten“ der Kreisgruppe statt, davon bereits zum sechsten Mal in Emmerthal, aber erstmals an den Weserauen in Hagenohsen. „Der Lindenanger, direkt am Wasser gelegen, ist für unsere Zwecke ideal“, meint Kreisgruppenvorsitzender, Hauptfeldwebel d. R. Ernst Nitschke aus Emmern.

veröffentlicht am 30.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:21 Uhr

„Fahrer an Kommandeur – bitte melden“: Der sechsjährige Leon nimmt Platz im Truppentransportpanzer Fuchs.  Fot
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Unterstützt wurde die Kreisgruppe dabei wieder von den Aktiven der Holzmindener Pioniere, die mit ihrem amphibischen Truppentransportpanzer Fuchs und dem Spähwagen Fennek für Aufsehen bei den jüngeren Besuchern sorgten. Mit den Worten „reinsetzen, alles anfassen und alles ausprobieren“ lud Stabsunteroffizier René Schmidt die Nachwuchspioniere zum ersten Einsatz ein. Die Brüder Niklas und Leon Heinze aus Emmern nahmen sofort die Fahrzeuge in Beschlag. Stolz nahm der sechsjährige Leon auf dem Fahrersitz im „Fuchs“ Platz. Sein ein Jahr älterer Bruder Niklas beschäftigte sich indes mit der Lafette vom Spähwagen Fennek.

Auch das Drumherum stimmte, zünftiger Erbseneintopf aus der Feldküche, eine historische Uniform- und Waffenausstellung sowie eine Militärfahrzeugschau im Maßstab 1:35, die die Reservistenkameradschaft Coppenbrügge in einem Kompaniegefechtszelt aufgebaut hatte, konnten in Augenschein genommen werden. Die Feuerwehr präsentierte sich mit einem Rettungsboot, und der Landkreis stellte seinen ABC-Zug aus Marienau vor.

Hauptfeldwebel d. R. Ernst Nitschke und Oberstleutnant d. R. Christian Günther zogen nach dem Abschlussappell eine positive Bilanz. „Nicht nur die Anwesenheit unseres Bürgermeisters Andreas Grossmann sowie zahlreicher Spitzenpolitiker unseres Landkreises ist ein eindeutiger Schulterschluss für unsere Arbeit im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr“, resümierte Ernst Nitschke. „Wir sehen uns als sicherheitspolitisches Bindeglied zwischen unserer Gesellschaft und unseren aktiven Truppen und versuchen mit unserer Öffentlichkeitsarbeit dazu beizutragen, dass das Renommee unserer aktiven Kameraden, die teilweise bei extrem schwierigen Auslandseinsätzen gefordert sind, auch hier bei uns vor Ort nachhaltig gestärkt wird“, sagte Nitschke. Trotz des nicht gerade gastfreundlichen Wetters war die Besucherresonanz in Emmerthal wieder einmal sehr gut, und so mancher „Ehemalige“ konnte vieles über die aktive Arbeit in der Reservistenkameradschaft erfahren. Für Musik sorgten tagsüber der Posaunenchor aus Hämelschenburg und am Abend die Emmerthaler Kultband EmmaValley.



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