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Weder Badeverbote noch Diebstähle

Mehr als zufrieden: Bislang 21 000 Besucher im Freibad

AERZEN. Bis zu 16 Stunden Sonnenschein am Tag, sieben Tage die Woche und das bereits seit einer Ewigkeit – bessere Voraussetzungen für eine gelungene Freibadsaison kann man sich wirklich nicht vorstellen, unterstreicht Claudia Staske vom Eigenbetrieb Wasser beim Flecken Aerzen. Sie zählt schon über 21000 Badegäste.

veröffentlicht am 02.08.2018 um 13:30 Uhr
aktualisiert am 02.08.2018 um 14:40 Uhr

Mehr als 21 000 Badegäste besuchten bisher in diesem Supersommer das Aerzener Freibad. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Mit der ersten kompletten Saison seit dem Wiederaufbau des Aerzener Freibades ist sie mehr als zufrieden. Temperaturen über der 30-Grad-Marke haben in der vergangenen Woche täglich bis zu 1041 Besucher ins Freibad gelockt – seit der Saisoneröffnung im Mai zählt die Kommune bereits über 21 000 Badegäste.

Der Flecken Aerzen ist zufrieden mit den Besucherzahlen, obwohl Aerzens Erster Gemeinderat Andreas Wittrock einräumt, dass selbstverständlich immer noch Luft nach oben sei. Das bestätigt auch Andreas Filz – allerdings im positivsten Sinn. „Mir gefällt das Aerzener Freibad, weil es nicht so überlaufen ist. Die Nähe zu unserm Wohnort und die neue Ausstattung sind weitere Pluspunkte“, erklärt der Klein Berkeler. Er und seine Frau Daniela kennen das Bad aus Kindertagen und auch Sohn Leon mag das Freibad.

Allerdings: Der 14-Jährige vermisst das Ein-Meter-Sprungbrett. „Schade, dass es das nicht mehr gibt, aber der Dreier ist auch ganz o.k.!“, so der Jugendliche. Auch Katja und Frank Schlegel sind in diesem Supersommer mit ihrem Sohn Leon Stammgäste im Freibad. Die Aerzener sind begeistert von der Ausstattung, vermissen aber die Stein-Tischtennisplatten, die es früher einmal gab. „Die sind beim Umbau leider zu Bruch gegangen“, bedauert Claudia Staske.

Christina Heger aus Grießem nimmt mit ihrer Tochter Lara (11) auf den neuen Sitzgelegenheiten Platz. Foto: sbr
  • Christina Heger aus Grießem nimmt mit ihrer Tochter Lara (11) auf den neuen Sitzgelegenheiten Platz. Foto: sbr
Ruhebänke in Kombination mit Blumenkübeln gestalten das Umfeld im Aerzener Freibad freundlich. Foto: sbr
  • Ruhebänke in Kombination mit Blumenkübeln gestalten das Umfeld im Aerzener Freibad freundlich. Foto: sbr

Dafür wird mit einem anderen Relikt aus der Vergangenheit auf den aktuellen Wunsch vieler Badegäste reagiert: Die Edelstahl-Haltestange aus dem ehemaligen Nichtschwimmerbecken soll im Eingangsbereich installiert werden, weil sich die Badegäste eine Schließstange für ihre mitgebrachten Liegestühle während der Schließzeiten wünschen. „Ein Parkservice für Liegen sozusagen“, schmunzelt Claudia Staske, erfüllt diesen Wunsch aber gerne.

Während der Sommerferien macht das Bad keine Mittagspause, sondern ist durchgehend von 8 bis 20 Uhr geöffnet, mittwochs sogar bereits ab 7 Uhr. Außerhalb der Ferien nutzt das Badpersonal die Schließzeit von 11 bis 14 Uhr für Reinigungs- und Servicearbeiten. „Natürlich wünschen sich unsere Frühschwimmer regelmäßige Öffnungszeiten ab 7 Uhr. Das können wir mit der Personaldecke aber nicht leisten“, bedauert die Rathausmitarbeiterin.

Ansonsten gibt es auch während der laufenden Saison immer noch Neuerungen im Aerzener Freibad zu entdecken: Erst in der vergangenen Woche wurden die neuen Ruhebänke in Kombination mit den Pflanzkübeln aufgestellt. „Das sieht wunderschön aus!“, schwärmt Christina Heger aus Grießem, nimmt gleich mal mit ihrer Tochter Lara (11) auf den neuen Sitzgelegenheiten Platz und beobachtet das bunte Treiben im Schwimmerbecken. Betriebsam geht es auch im Fußballkäfig auf der Liegewiese zu. Während sich der größte Teil des übrigen Rasens noch im satten Grün präsentiert, ist der Untergrund des Fußballfeldes bereits ziemlich platt gebolzt. „Kein Problem!“, finden Leon, Kimi und Oskar und dribbeln fleißig den Ball weiter in Richtung Tor.

Auch der an diesem Nachmittag diensthabende Schwimmmeister Nico Schlathaus zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir haben trotz der hohen Besucherzahlen bisher keine schweren Verletzungen zu beklagen, mussten noch keine Badeverbote aussprechen und auch Diebstähle waren nicht zu verzeichnen. Ganz im Gegenteil: Gerade erst ist ein junger Badegast mit einer prall gefüllten, gefundenen Geldbörse zu mir gekommen, um diese abzugeben“, so Nico Schlathaus.

Und auch die Verwaltung hat noch gute Nachrichten zu vermelden: Vermutlich noch in dieser Saison werden kurzfristig Liegestühle für das Freibad angeschafft und als Projekt fürs kommende Jahr ist die Installation eines Sonnensegels vorgesehen.



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