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Mehr als Suppe in der „Neuen Mitte“

Emmerthal (ag). Der eine kommt wegen der Auswahl an Fischsalaten, ein anderer schwört auf das frische Lammfleisch und Geflügel aus dem Ostwestfälischen und manch einer mag es, lose Butter und Käse bei einem waschechten Holländer zu kaufen. Dazu frisches Gemüse aus heimischem Anbau, bunte Sommerblumen und ein Essensangebot, das über die obligatorische Bratwurst hinausgeht. All das und noch vieles mehr gibt es auf dem Emmerthaler Wochenmarkt und das seit fast neun Jahren.

veröffentlicht am 03.07.2009 um 18:08 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:41 Uhr

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Emmerthal (ag). Der eine kommt wegen der Auswahl an Fischsalaten, ein anderer schwört auf das frische Lammfleisch und Geflügel aus dem Ostwestfälischen und manch einer mag es, lose Butter und Käse bei einem waschechten Holländer zu kaufen. Dazu frisches Gemüse aus heimischem Anbau, bunte Sommerblumen und ein Essensangebot, das über die obligatorische Bratwurst hinausgeht. All das und noch vieles mehr gibt es auf dem Emmerthaler Wochenmarkt und das seit fast neun Jahren.
Auch Angestellte machen
hier Mittagspause

 Am 25. August 2000 war Premiere und seit dem lockt der Markt jeden Freitag von 14 Uhr bis 18 Uhr nicht nur Einheimische in die „Neue Mitte“ von Kirchohsen. Auch die Hamelner Nachbarn aus Tündern, Afferde und Hastenbeck wissen ihn zu schätzen. Ausreichend Parkmöglichkeiten direkt am Marktplatz, ein ausgewogenes Angebot und nicht zuletzt der Termin machen den Emmerthaler Wochenmarkt so attraktiv, meint Sophie Meiers aus Afferde. „Ich bekomme hier alles, was ich sonst in Hameln auf dem Markt gekauft habe und ich muss dafür nicht am Samstag in die Stadt“, sagt die Bürokauffrau.
 Viele, die Freitagmittag freihaben, erledigen auf dem Emmerthaler Markt ihre Wochenendeinkäufe. Aber der Markt ist mehr als nur Einkaufserlebnis. Ob Sommer oder Winter, der Bäcker bringt Tische und Bänke mit und auch der Imbiss in der Mitte des Platzes lädt zum Verweilen ein. Schon vor Marktbeginn treffen sich Mittagstischrunden auf ein „Marktmenü rot-weiß“ oder zur Erbsensuppe, kommen Angestellte aus dem Rathaus und den Banken, um ihre Mittagspause an der frischen Luft zu verbringen.
 Ab 11.30 Uhr sind Monika Isenberg und Wolfgang Stelter am Grill und erwarten Stammkundschaft und Durchreisende. Wie Thomas Utluft aus Emden, der als Monteur für Windkraftanlagen unterwegs ist. „Ein schöner Platz für einen Markt. Und ganz schön was los hier“, bewundert er bei Bratwurst und Cola die runde Anordnung der Häuser rund um den Markt.
 Der Wochenmarkt ist Treffpunkt, lädt gerade jetzt im Sommer zu einem längeren Kaffeeklatsch ein. Man trifft sich, schwatzt mit Bekannten, kauft nebenbei ein. Und nicht nur die Älteren „küren“ gern mal mit den „Marktbeschickern Nummer 1“. Selbstvermarkter Meinhard Kordisch, der Fleisch und Wurst anbietet, weiß auch von der jüngeren Kundschaft ganz genau, bei wem die Leberwurst fürs Wochenende nicht fehlen darf und wer seine Käsebratwurst auch schon mal mit in den Urlaub nach Büsum nimmt. „Ich bin fast von Anfang an dabei und komme immer sehr gern nach Emmerthal“, sagt der Landwirt, der aus Höxter-Albaxen den weitesten Weg in Kauf nimmt.
Marktbus holt Fahrgäste
in den Dörfern ab

 Damit auch die nicht motorisierten Einwohner aus den Emmerthaler Ortsteilen den Weg zu ihrem Wochenmarkt schaffen, gibt es den Marktbus, das Emmerthal-Mobil. Busfahrer Gerhard Meyer wechselt sich mit Ernst Liebig ab und sammelt jeden Freitag in den Dörfern die Fahrgäste ein. Auch allesamt Stammkunden, die schon die Fahrt für einen regen Austausch nutzen.



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