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Grundsanierung der Ortsdurchfahrt in Lüntorf ohne hohe Priorität / CDU-Fraktion tagt öffentlich

Mehr als Reparaturen sind derzeit nicht drin

Lüntorf (ll). Die Sanierung der L 428 in der Ortsdurchfahrt Lüntorf war einziges Thema einer öffentlichen Sitzung der CDU-Gemeinderatsfraktion im Feuerwehrhaus – im Mittelpunkt die Frage: Inwieweit kann mit einem Ausbau der Landesstraße und dem Bau von Gehwegen gerechnet werden? Doch die Hoffnung, dass dies bald geschehen könnte, wurde an diesem Abend nicht gestärkt.

veröffentlicht am 20.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

Seit Jahren wünschen sich die Lüntorfer den Ausbau der Ortsdurch
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CDU-Fraktionsvorsitzender Rolf Keller betonte, dass die Verkehrssicherheit an der Ortsdurchfahrt an erster Stelle stehe. „Die Straße weist erhebliche Schäden auf, und in weiten Teilen sind gar keine Bürgersteige vorhanden“, so Keller bei der Sitzung. Informationen über Planungsstand und Finanzierungsmöglichkeiten erhoffte er sich an diesem Abend von Vertretern der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL).

Landtagsabgeordnete

empfiehlt Resolution

Die Priorität der Straßenbaubaubehörde liege derzeit nicht auf dem Ausbau der Ortsdurchfahrt in Lüntorf, erklärte Markus Brockmann, Leiter des Hamelner Geschäftsbereiches. Mit durchschnittlich 900 Fahrzeugen und 92 Lastkraftwagen pro Tag sei Lüntorf vergleichsweise gering frequentiert. Mit einer Sanierung, „wie sie in Lüntorf nötig wäre“, sei daher erst mittelfristig zu rechnen, so Brockmann. Angesichts der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel hieße das in diesem Falle innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre. Brockmann stellte jedoch in Aussicht, dass zeitnah zumindest mit der Sanierung der Schlaglöcher begonnen werde.

Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms könnte der Bau der Gehwege an der L 428 auch nur durch Zuschüsse gefördert werden, wenn gleichzeitig ein Ausbau der Landesstraße erfolge, wie GLL-Dezernatsleiter Kurt-Ulrich Schulz erklärte. Zudem liege der bezuschusste Anteil bei 50 Prozent, die Gemeinde Emmerthal müsste als zuständige Behörde für den Gehweg-Ausbau die andere Hälfte der Kosten eigenständig tragen. Laut dem Ersten Gemeinderat Elmar Günzel belaufen sich die Kosten hierbei auf mindestens 160000 Euro – Geld, das die Kommune derzeit nicht habe.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Ursula Körtner empfahl den etwa 30 anwesenden Lüntorfern, mit einer Resolution an die Landesregierung „den Bürgerwillen zu äußern“. Zwar sei sie optimistisch, dass im kommenden Haushaltsjahr zusätzliche Gelder für den Straßenbau eingestellt würden, jedoch müsse weiterhin für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur Druck ausgeübt werden. Die Sanierung der Lüntorfer Ortsdurchfahrt wird auch Thema der Sitzung des für Lüntorf zuständigen Grohnder Ortsrates am kommenden Dienstag sein.



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